Warmer Winter für alte Menschen - Armenien

Der Heizkostenzuschuss der Caritas unterstützt alte Menschen, deren Rente dafür nicht ausreicht. Schließlich sind die Winter in Armenien mit bis zu - 30 Grad Celsius bitterkalt.
Das kontinentale Klima Armeniens zeichnet sich unter anderem durch besonders lange und kalte Winter aus. Seit dem großen Erdbeben in Gjumri im Jahr 1988  wurde ein großer Anteil der Häuser nicht wieder aufgebaut und viele Menschen leben heute noch in notdürftigen Unterkünften.

 

Bei Temperaturen von -30°C und stets steigenden Kosten für Öl, Gas und Holz ist es für viele Menschen nicht möglich, sich ihr Zuhause ausreichend aufzuheizen. Diese Situation ist für alte, alleinstehende Menschen besonders prekär, da sie, geschwächt durch Kälte und Unterernährung, leicht krank werden. In ihrer Not verbrennen sie oft Abfall, was wiederum durch giftige Rauchgasbildung zur weiteren Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes beiträgt.

 

Das Projekt "Warmer Winter" bietet besonders gefährdeten Menschen einen Heizkostenzuschuss, um ihnen durch den Winter zu helfen. Auch Großmama Emma profitiert von der zusätzlichen Unterstützung für Heizkosten. Wenn die MitarbeiterInnen der Caritas kommen, lächelt sie. Sie wäre so gerne Krankenschwester geworden, hätte so gerne geheiratet und Kinder gehabt, doch sie musste als Näherin arbeiten und sich um ihre Mutter und ihren Bruder kümmern, die ihre Selbstständigkeit verhinderten.

 

"Ich wünsche niemandem, im Alter allein zu sein", meint Großmama Emma, "aber nun gibt es die Menschen von der Caritas, die mir wieder Freude und Wärme ins Haus bringen und so Würde und Selbstvertrauen zurückgeben".

 

Armenien - Warme Winter

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