Winternothilfe - Weißrussland

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Ein Viertel der weißrussischen Bevölkerung lebt trotz Erwerbstätigkeit unter der Armutsgrenze. Viele kinderreiche Familien, alleinstehende ältere Menschen und Familien mit beeinträchtigten Kindern können seit Jahren den langen und harten weißrussischen Winter nur dank der Hilfe aus Oberösterreich überstehen.

Die Familie Voronenko wird regelmäßig im Rahmen der Caritas-Winternothilfe unterstützt. Die Eltern sind arbeitslos, der Vater sitzt nach einem Arbeitsunfall im Rollstuhl. Die Familie wohnt - gemeinsam mit den Großeltern - in einem heruntergekommenen Häuschen. Das Dach ist kaputt, die Mauern sind schlecht isoliert und die Toilette befindet sich im Freien. Großeltern, Eltern und die beiden Töchter Julia und Corinna teilen sich nur zwei Räume.

Die Caritas hilft der Familie gelegentlich mit Brennholz oder Lebensmitteln. Ab und zu gibt es auch Unterstützung vom Staat. Dank der Caritas bekommen die Kinder warme Bekleidung und Schuhe, damit die Mädchen wenigstens nicht frieren, wenn sie in die Schule gehen. Das wärmende Essen in der Caritas-Suppenküche ist oft die einzig richtige Mahlzeit am Tag für die Familie.

„Meine Töchter sollen ein besseres Leben haben.“

"Wir leben von der kleinen Invalidenrente und der Pension meiner Eltern, das sind 200 Euro im Monat", erzählt der Familienvater Viktor. "Damit können wir gerade einmal das Notwendigste bezahlen. Ich bin froh um die Hilfe in der Suppenküche, das erleichtert unser Leben. Besonders bitter ist für mich, dass ich meinen Mädchen nichts bieten kann, obwohl ich 25 Jahre gearbeitet habe. "Viktors größter Wunsch ist deshalb, dass seine beiden Töchter, die besten Schülerinnen in ihrer Klasse, einmal ein besseres Leben haben. Sein Traum ist es, den beiden ein Studium zu ermöglichen. "Damit sie einen guten und sicheren Arbeitsplatz finden und nicht länger in Armut leben müssen!"

Im letzten Jahr wurden im Rahmen der Winternothilfe 3.200 bedürftige Familien mit Bekleidung, Decken, Heizmaterialien, Lebensmitteln und Medikamenten versorgt.

35 Euro kostet ein Hilfspaket für eine Familie. Bitte helfen Sie!

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