Lager für interne Flüchtlinge in Gumbo, Juba - Südsudan

In Gumbo, einer Salesianerpfarre in Juba, leben seit dem erneuten Ausbruch des Bürgerkriegs im Südsudan gegen Ende 2013 tausende Menschen, die ihr Zuhause wegen der gewalttätigen Konflikte verlassen mussten: zunächst suchten einige Hundert Zuflucht, mittlerweile sind es ca. 18.000, vor allem Frauen. Auf dem Gelände der Salesianerpfarre ist eine Zeltstadt entstanden. Die österreichische Caritas unterstützt die Pfarre seither mit humanitären Gütern, zB medizinischen Materialien, Hygieneprodukten und Nahrungsmitteln.

 

Familien bauen selbst Nahrungsmittel an

2016 wurde ein Pilotprojekt unterstützt, das es Familien – insbesondere Frauen – ermöglicht, selbst Nahrungsmittel anzubauen. Die Schule der Salesianer auf dem Grundstück wurde erweitert, möbliert und laufende Kosten übernommen, um auch Kinder auf der Flucht aufnehmen zu können. So finanzieren wir 2017 neben Nahrungsmittelhilfe auch die Gehälter von 39 LehrerInnen.

 

Ein indischer Priester organisiert Hilfe

Die Person, die all das ermöglicht, ist Pfarrer David Tulimelli – ein indischer Salesianerpriester, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, vertriebenen Menschen hier im Südsudan das Überleben, ein wenig Sicherheit und Kindern auf der Flucht ein wenig geregelten Alltag und Grundbildung zu ermöglichen.

 

 

  • Pfarrer David Tulimelli, der die Hilfe vor Ort organisiert, und Matthias Fettback, Helfer der Caritas Österreich

  • Caritas-Helfer Matthias Fettback im Flüchtlingslager in Gumbo