Flüchtlingssituation in Griechenland und Mazedonien

Auf dem griechischen Festland leben momentan etwa 50.000 Flüchtlinge unter äußerst widrigen Umständen, mehr als die Hälfte davon sind Kinder. Brennpunkte der Flüchtlingsunterbringung sind die Regionen rund um die beiden größten Städte des Landes: Athen und Thessaloniki. Die Bedingungen in vielen der griechischen Regierungslager, sind nach wir vor ungenügend. Nach der Räumung des inoffiziellen Lagers Idomeni wurde der Großteil der Flüchtlinge ebenfalls in neue Regierungslager im Industriegebiet von Thessaloniki umgesiedelt. Doch auch hier wird die Infrastruktur und Ausstattung der Lager den Bedürfnissen der Menschen oft nicht gerecht. Ein Schwerpunkt der Caritas liegt hier auf der Betreuung und Ausbildung von unbegleiteten Kindern. Jeder Monat in dem die Kinder keine Schulbildung erhalten, macht es später schwerer in der Schule wieder anzuknüpfen.

Auch in Mazedonien sind Flüchtlinge, die nach Schließung der sogenannten Balkan-Route im März 2016 hier gestrandet sind, weiterhin auf Hilfe von Außen angewiesen. Auch hier hilft die Caritas unbegleiteten Kinder und verteilt darüber hinaus frisches Obst und Gemüse.

Hilfspakete

  • Mit 30 Euro kann eine vierköpfige Familie mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln versorgt werden.
  • Ein Hygienepaket für eine Person in Griechenland kostet 4 Euro.