Hurrikan "Irma": Caritas Netzwerk hilft in Haiti

Hurrikan "Irma" traf mittlerweile auf Land, tausende Menschen sind obdachlos und auf sofortige Hilfe angewiesen. Während "Irma" die Katastrophenhelfer der Caritas seit Tagen in Atem hält, brauen sich über dem Ozean mit "Katia" und "Jose" bereits die nächsten Wirbelstürme zusammen.

Lage vor Ort unübersichtlich, Ausmaß der Schäden noch unklar

Wenngleich der Sturm die Inselgruppe Hispaniola mit den Ländern Haiti und Dominikanische Republik "nur" gestreift hat, werden starke Regenfälle, Stürme und Sturmfluten an den nördlichen Küsten erwartet. An der Grenze zwischen Dominikanischer Republik und Haiti stehen erste Landstriche bereits unter Wasser. "Der Grenzfluss Massacre zwischen Haiti und der Dominikanischen Republik ist großflächig über die Ufer getreten, tausende Haitianer sind obdachlos", meldet das Caritas-Auslandsbüro der Schweiz aus Haiti. Es fehlen Lebensmittel. Die Verbindung ins Nachbarland für eine schnelle Versorgung mit Hilfsgütern ist derzeit wegen der schweren Regenfälle kaum passierbar. Die Not wächst.

Besorgt ist die Caritas insbesondere um die Bevölkerung in Haiti, denn das Land ist nach wie vor von den Folgen des letztjährigen Sturms "Matthew" sowie von einem schweren Erdbeben von 2010 gezeichnet. Das tief gelegene Gelände im Norden ist für Überschwemmungen und Erdrutsch besonders anfällig.

Bitte unterstützen Sie die Hilfe vor Ort!

Die Hilfe des Caritasnetzwerks

Unsere Partner-Caritasorganisation aus den USA (CRS) reagiert umgehend: Notunterkünfte wurden eilig instand gesetzt, Trinkwasser, Lebensmittel und andere dringend benötigte Utensilien wie Planen, Zelte und Hygieneartikel werden an Familien in Haiti, der Dominikanischen Republik und Kuba verteilt. Notfallteams stehen bereit, um sofort Hilfe leisten zu können, sobald die ganzen Auswirkungen des Sturms sichtbar werden.

Hilfe der Caritas Österreich

Wir sind mit dem lokalen Projektpartner ACORDEH im Kontakt. Aktuell zeigt sich die Lage vor Ort als wesentlich weniger dramatisch als befürchtet.

In welcher Form und in welchem Umfang genau Hilfe benötigt wird, wird derzeit von den Partnern vor Ort evaluiert.