2,7 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen

Die Lage in der von Militärputschen und Rebellion gezeichneten zentralafrikanischen Republik ist nach wie vor dramatisch. 2,7 Millionen Menschen sind dringend auf Hilfe angewiesen. Die Zahl der Menschen, die sich innerhalb des Landes auf der Flucht befinden, hat sich zwar im letzten halben Jahr etwas reduziert, dennoch ist die Gesamtzahl von 368.900 Menschen immer noch dramatisch. 462.191 Menschen sind außerhalb des Landes geflohen und haben in den umliegenden Staaten Zuflucht gefunden. Alleine 244.819 Menschen haben im benachbarten Kamerun Zuflucht gefunden, der Rest verteilt sich auf DR Kongo, Tschad oder den Kongo.

Besonders verheerend ist die Situation für die Kinder im Land. 2,4 Millionen Kinder sind vom Konflikt betroffen.

Es mangelt an Medikamenten und medizinischem Personal. Seit Ausbruch des Konflikts sind fast 2 Schuljahre vergangen, in denen viele Kinder nicht die Schule besuchen konnten. 30% der Bevölkerung haben keinen ausreichenden Zugang zu Lebensmitteln (in den meisten der betroffenen Haushalte gibt es nur noch einmal am Tag zu essen), Trinkwasser und Abwasserreinigung.

Mit Ihrer Spende sichern Sie den Menschen in der Zentralfrikanischen Republik das Überleben!

So hilft die Caritas

Mit Unterstützung aus dem internationalen Caritasnetzwerk versorgt die Caritas Zentralafrika seit Beginn der Krise 70.000 Personen mit dem Allernötigsten. Insgesamt wurden 1,3 Millionen Euro an Hilfsgeldern zur Verfügung gestellt. Mit diesen Mitteln werden Nahrungsmittel und Güter des täglichen Bedarfs, wie Kleidung, Schuhe, Moskitonetze, Kochutensilien, Hefte usw. unter den Betroffenen verteilt. Außerdem erhält die Bevölkerung Saatgut und landwirtschaftliche Geräte wie Hacken und Buschmesser, sowie medizinische Versorgung. Des Weiteren unterstützt die Caritas die Bevölkerung beim Wiederaufbau ihrer Häuser und Schulen, die im Zuge des Konfliktes niedergebrannt und/oder geplündert wurden.

Hilfe der Caritas Österreich

Die Caritas Österreich unterstützt die Betroffnen mit 60.000 Euro. Mit diesen Mitteln werden Saatgut (Mais, Reis, Maniok, Erdnüsse und Zwiebeln) sowie landwirtschaftliche Werkzeuge (Hacken, Gießkannen) angekauft und an die bäuerliche Bevölkerung verteilt. Außerdem erhalten die Menschen spezifische Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft.