Erdbeben in Nepal: Helfen Sie jetzt!

Ende April und Anfang Mai wurde Nepal von zwei gewaltigen Erdbeben erschüttert. 600.000 Häuser in dem Himalaya-Staat wurden komplett zerstört, mehr als 300.000 weitere beschädigt. Über 8.000 Menschen starben, weitere 20.000 wurden verletzt. Insgesamt waren acht Millionen Menschen betroffen, das ist fast ein Drittel der Bevölkerung.

Als Folge der Beben ist das Wirtschaftswachstum eingebrochen, etwa 700.000 Menschen sind akut armutsgefährdet. In Nepal leben 40% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze, speziell in den ländlichen Regionen. Besonders arme Familien brauchen Unterstützung beim Wiederaufbau. Die Caritas konzentriert ihr Engagement vor allem auf die Distrikte Sindhupalchowk und Gorkha, in denen die Verwüstungen besonders schlimm waren und ganze Siedlungen in Schutt und Trümmern liegen. Von einigen abgelegenen Bergdörfern, beispielsweise im Bezirk Hagam, blieb nichts als ein Trümmerfeld.

Die Caritas Hilfe konzentriert sich sowohl auf den Aufbau von Schulen, Gesundheitsstationen als auch von privaten Häusern.

Jetzt online spenden

Die Caritas bittet dringend um Spenden für die Opfer des Erdbebens in Nepal:

Helfen Sie den Menschen in Nepal, schicken Sie ein Nothilfepaket! Ein Paket mit Zeltplanen und Decken kostet 39 Euro, ein Lebensmittelpaket mit Reis, Bohnen und Kartoffeln 36 Euro.

 

Caritas Spendenkonten:

BAWAG PSK
BIC: OPSKATWW
IBAN: AT92 6000 0000 0770 0004

 

Bank Austria 
BIC: BKAUATWW 
IBAN: AT03 1200 0006 9628 5519 

 

Kennwort: Erdbeben Nepal

Hilfe braucht einen langen Atem

Anfang Sommer wurden Hilfsgüter verteilt, damit sich die Menschen notdürftig ein Dach über dem Kopf zimmern konnten und vor Wind, Kälte und Niederschlag geschützt waren. "Ich wusste gar nicht, wo ich beginnen sollte, unser Zuhause war praktisch ausgelöscht. Doch die Welt hat uns nicht vergessen: Das neue Dach über dem Kopf gibt uns Hoffnung auf einen Neuanfang", meint ein Mann während einer Hilfsgüter-Verteilung.

Nach Ende der Monsunperiode, die mit ihren schweren Regenfällen den langfristigen Wiederaufbau unmöglich macht, wird nun mit dem Bau von erdbebensicheren festen Häusern begonnen. Jene Menschen, die selbst nicht über die nötige Kraft oder den technischen Hintergrund verfügen, erhalten Unterstützung durch lokale Handwerker.

Bisher wurden über 43.000 Menschen mit Hilfsgütern (Planen, Matten, Decken, Wellblech, Werkzeuge, Hygiene-Pakete, Nahrungsmitteln) versorgt. Die Medikamentenvorräte lokaler Gesundheitsstationen wurden aufgestockt und durch das Erdbeben kaputt gegangene medizinische Ausrüstung durch neues Material ersetzt. 200 Spezial-Zelte werden vorübergehend als Ersatz für zerstörte Schulen oder Gesundheitsstationen verwendet.

 

Drei Monate nach dem Erdbeben

Ihr Hilfe kommt an!

Drei Monate nach dem Erdbeben konnte schon viel erreicht werden. Trotzdem benötigen wir weiterhin Ihre Unterstützung. 

Mit einer Patenschaft für Katastropheneinsätze ermöglichen Sie rasche und unbürokratische Hilfe im Katastrophenfall

  • 200 Zelte aus dem gemeinsamen Zeltprojekt des Deutschen Caritasverbandes und der Caritas Österreich dienen als temporärer Ersatz für zerstörte Schulen.

    200 Zelte aus dem gemeinsamen Zeltprojekt des Deutschen Caritasverbandes und der Caritas Österreich dienen als temporärer Ersatz für zerstörte Schulen.

  • Mitarbeiter der lokalen Partnerorganisation PHASE laden die Wellblechbündel am Verteilungspunkt vom Laster und händigen diese an die Betroffenen aus.

    Mitarbeiter der lokalen Partnerorganisation PHASE laden die Wellblechbündel am Verteilungspunkt vom Laster und händigen diese an die Betroffenen aus.

  • Opfer des Erdbebens auf dem Weg zum Verteilungspunkt.

    Opfer des Erdbebens auf dem Weg zum Verteilungspunkt.

  • Ein komplett zerstörtes Dorf, das einem Schlachtfeld gleicht und wohl ganz neu wieder aufgebaut werden muss.

    Ein komplett zerstörtes Dorf, das einem Schlachtfeld gleicht und wohl ganz neu wieder aufgebaut werden muss.

  • Verteilung von Wellblechplatten in einem Dorf in Hagam.

    Verteilung von Wellblechplatten in einem Dorf in Hagam.

  • Die Mädchen und ihre Familien waren während des Erdbebens in Kathmandu. Bei ihrer Rückkehr war ihr Zuhause zerstört.

    Die Mädchen und ihre Familien waren während des Erdbebens in Kathmandu. Bei ihrer Rückkehr war ihr Zuhause zerstört.

  • Die Großmutter des älteren Mädchens, die im Dorf geblieben war, wurde während des Erdbebens von herabfallenden Steinen verletzt.

    Die Großmutter des älteren Mädchens, die im Dorf geblieben war, wurde während des Erdbebens von herabfallenden Steinen verletzt.

  • Die Wellblechplatten, die die Betroffenen nach Hause bringen, sind ziemlich schwer, doch sie bieten den nötigen Schutz.

    Die Wellblechplatten, die die Betroffenen nach Hause bringen, sind ziemlich schwer, doch sie bieten den nötigen Schutz.

  • Auch dieses Dorf wurde vom Erdbeben völlig verwüstet.

    Auch dieses Dorf wurde vom Erdbeben völlig verwüstet.

  • Eine Familie, die sich aus den Wellblechplatten eine überdachte Unterkunft gezimmert hat und somit dem Monsunregen nicht schutzlos ausgeliefert ist.

    Eine Familie, die sich aus den Wellblechplatten eine überdachte Unterkunft gezimmert hat und somit dem Monsunregen nicht schutzlos ausgeliefert ist.