Eine Kleinfamilie vor einem Neubau

© Mirzakhanyan

Neustart nach dem Krieg: Unterstützung für Familien

Der eingefrorene Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien um die Region Bergkarabach ist am 27. September 2020 wieder aufgebrochen und zeigte sich von seiner grausamsten Seite. Über 90.000 Menschen sind aus der Region nach Armenien geflohen.

Während ein Teil der geflüchteten Personen in den Wochen nach dem Waffenstillstandsabkommen wieder in ihre Heimat zurückgekehren konnten, bleibt dies für schätzungsweise 35.000 Geflüchtete aufgrund der Gebietsverluste verwehrt. Sie verbleiben permanent in Armenien. Die Caritas unterstützt diese Menschen dabei, sich dauerhaft eine Zukunft in ihrer neuen Heimat aufzubauen. Dabei geht es in erster Linie um winterfeste Quartiere. In einem zweiten Schritt brauchen die Familien ein Einkommen.

Eine der Familien, die bereits am ersten Kriegstag flüchten mussten, hat in der Nähe von Gjumri ein neues Zuhause gefunden. Dieses wird nun im Rahmen des Caritasprojektes renoviert. In Bergkarabach hatte die Familie 250 Granatapfelbäume und auch für ihr neues Leben in Gjumri träumen sie davon viele Obstbäume zu pflanzen. Ein paar Apfelbäume stehen bereits. Durch die Nothilfen können sie sich selbst versorgen – der Gemüsegarten mit Tomaten, Gurken und Paprika ist üppig. In ein paar Wochen bekommen sie Schafe und Hühner. Alles, was sie nicht selbst konsumieren, verarbeiten und verkaufen sie weiter, damit sie ein geregeltes Einkommen haben.

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