Medizinische Grundversorgung - Südsudan

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Jeder Mensch hat das Recht auf medizinische Grundversorgung. Im Südsudan kann die Bevölkerung nicht ausreichend medizinisch versorgt werden. Insbesondere in den ländlichen Gebieten gilt es die Gesundheitsinfrastruktur auszubauen.

In der Provinz Lakes im Süden des Sudans ist die Gesundheitsversorgung nicht ausreichend. Es mangelt an Gebäuden, Geräten, Medikamenten und aus- gebildetem Fachpersonal wie Ärztinnen, Schwestern, PflegerInnen und LabortechnikerInnen.  Viele Menschen sterben noch an versorgbaren Krankheiten. Infektionen, besonders bei Kindern, sind sehr häufig. Es fehlt an dem nötigen Wissen oder der Möglichkeit, aufgrund von teilweise mangelhaften hygienischen Zuständen, Infektionskrankheiten leicht zu vermeiden.

Die medizinische Versorgung ist auf kleine Stationen, sogenannte Primary Health Care Units, beschränkt. Hier werden die gängigsten Krankheiten, wie Malaria, Durchfall oder Blutvergiftungen, behandelt. Noch müssen die Menschen jedoch weite Strecken zurück- legen, um zur nächstgelegenen "Gesundheits- station" zu gelangen und versäumen deshalb oftmals eine rechtzeitige Behandlung. Es ist besonders wichtig, diese Stationen weiter auszubauen, so dass sie für weite Teile der Bevölkerung leicht zugänglich sind. 

In Zusammenarbeit mit dem Partner vor Ort verbessert die Caritas in den Dörfern Mathiang und Abinajok die medizinischen Versorgung für die Lokalbevölkerung. Mit zusätzlichen Fördermitteln der Austrian Development Agency werden in diesen beiden Dörfern Gesundheits- stationen gebaut. Schwestern und PflegerInnen erhalten eine fundierte Ausbildung. Damit Krankheiten sich weniger verbreiten, werden Aufklärungskampagnen zu den Themen HIV/ AIDS und Hygiene durchgeführt. Mit diesen Maßnahmen kann vielen Menschen im Südsudan geholfen werden.

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