Uganda/Rushooka - Hilfe zur Selbsthilfe

Drei Frauen sitzen an Nähmaschinen und stellen die Schuluniformenen her.

Uganda, Rushooka. Alles ist grün, saftig und in voller Blüte. Auf den ersten Blick mag man fasziniert vom Land und seinen wunderschönen Farben sein. Doch trotz der guten Entwicklung und vieler Fortschritte Ugandas in den letzten Jahren herrscht vor allem in der Peripherie nach wie vor bitterste Armut, Arbeitslosigkeit und eine vollständige Perspektivenlosigkeit für die Menschen.

Bildung als Rettungsanker

An der Grenze zu Ruanda liegt das kleine Dorf Rushooka. Die Schwestern der Göttlichen Liebe betreiben hier seit vielen Jahren eine Schule, ein Gesundheitszentrum und eine Lehrwerkstätte für junge Schneiderinnen. 2015 wurde mit Kärntner Hilfe das Mädcheninternat fertig gestellt, um 24 Mädchen aus weiter entfernten Regionen den Schulbesuch und die Lehre zur Schneiderin oder zur Bäckerin zu ermöglichen. Vor allem Schneiderinnen sind in diesem Teil Ugandas sehr gefragt. Das „Women Center“ der Schwestern produziert u.a. die Schuluniformen für die Schulen in der Umgebung und bietet somit vielen Frauen einen sicheren Arbeitsplatz.

Die Ausbildung dauert zwei Jahre. „Wir lernen hier viel. Schreiben, Englisch, Kochen, Backen und Hygiene“, erzählt die 14-jährige Fravious. Sie besucht seit letztem Jahr die Schule und ist sehr dankbar: „Ohne das Internat hätte ich keine Ausbildung machen können. Mein Dorf ist 35 Kilometer entfernt und für die Schule dort haben meine Eltern kein Geld.“ Die Mädchen erhalten weit mehr als die Möglichkeit einer Berufsausbildung. Es ist für alle hier das erste Mal im Leben, dass sie eine greifbare Chance auf ein selbstbestimmtes Leben haben.

Eine kleine Farm

Seit Kurzem nennen die Schwestern auch eine kleine Farm und einen Gemüsegarten ihr eigen. 40 Ziegen, 60 Hühner, 20 Enten und 10 Hasen tummeln sich hier. Die Viehzucht sowie der Anbau von Gemüse dienen nicht nur dem Eigengebrauch, es werden auch notleidende Familien damit unterstützt. Ziel ist es, die Menschen den Anbau des Gemüses sowie den richtigen Umgang mit Tieren zu lehren.


Wenn ein Projekt zu Ende geht, werden verbleibende und neue Spendenmittel für andere Projekte der Caritas verwendet.

  • Schenken Sie doch heuer eine Ziege: www.schenkenmitsinn.at

    Schenken Sie doch heuer eine Ziege: www.schenkenmitsinn.at

  • In Rushooka wird das Ziegenprojekt erfolgreich umgesetzt.

    In Rushooka wird das Ziegenprojekt erfolgreich umgesetzt.

  • Die Kinder auf der Straße.

    Die Kinder auf der Straße.

  • Die ausgelernten Schneiderinnen bei der Herstellung von Schuluniformen.

    Die ausgelernten Schneiderinnen bei der Herstellung von Schuluniformen.

  • Der hauseigene Shop. Hier werden die hergestellten Kleidungsstücke verkauft.

    Der hauseigene Shop. Hier werden die hergestellten Kleidungsstücke verkauft.

  • Die üblichen Mitfahrgelegenheiten sind nicht ungefährlich.

    Die üblichen Mitfahrgelegenheiten sind nicht ungefährlich.

  • Die Angestellten der Gesundheitsambulanz leisten wertvolle Arbeit für die Bevölkerung.

    Die Angestellten der Gesundheitsambulanz leisten wertvolle Arbeit für die Bevölkerung.

  • Fravious darf ihre Tochter mit zur Arbeit bringen.

    Fravious darf ihre Tochter mit zur Arbeit bringen.

  • Die Mädchen des Internats sind glücklich über einen Ausbildungsplatz.

    Die Mädchen des Internats sind glücklich über einen Ausbildungsplatz.

  • Die kaufmännische Geschäftsleitung Fercher beim Besuch der Werkstätte.

    Die kaufmännische Geschäftsleitung Fercher beim Besuch der Werkstätte.

  • Die Frauen sind glücklich ihre Familien ernähren zu können.

    Die Frauen sind glücklich ihre Familien ernähren zu können.

  • Zwei Ziegen auf einer grünen Wiese.
  • Ziegen stehen in einer grünen Wiese und ein Mann präsentiert diese stolz.
  • Drei Kinder auf der Straße.
  • Drei Frauen sitzen an Nähmaschinen und stellen die Schuluniformenen her.
  • Ein Lager von Kleidung und eine Käuferin die sich für die Kleidungsstücke interessiert.
  • Ein übervoller Lastwagen auf den noch mindestens fünf Menschen mitfahren.
  • Die Angestellten der Gesundheitsambulanz stehen auf der Treppe des Gebäudes.
  • Fravious sitzt vor einer Nähmaschine und hält ihre wenige Monate alte Tochter im Arm. Sie ist glücklich, dass sie diese mit zur Arbeit nehmen kann.
  • Vier Mädchen die in die Kamera sehen.
  • Die kaufmännische Geschäftsleitung steht mit einer Schwester, mit einer Näherin, die ein Werkstück in der Hand hält, zusammen und lächelt in die Kamera.
  • Eine Gruppe von Frauen vor Nähmascheinen sie lächeln bei der Arbeit.

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