Nothilfe für afghanische Flüchtlinge

Mit großer Sorge beobachtet die Caritas die neuerliche Machtergreifung der Taliban in Afghanistan. Seit vielen Jahren finanziert die Caritas Projekte für geflüchtete Afghanen in der Grenzregion Pakistans. Die Caritas-Partner vor Ort befürchten nun eine neuerliche Flüchtlingsbewegung.

Die Lage in Afghanistan ist dramatisch. Der bevorstehende Winter bringt zudem vor allem in Zentralafghanistan Temperaturen bis zu minus 30 Grad mit sich. Besonders kritisch wird die Lage durch starke Schneefälle, die den Zugang zu abgelegenen Gebieten blockieren – Hilfsgüter müssen unbedingt noch zuvor zu den Menschen gebracht werden. Dazu kommt die besorgniserregende Nahrungsmittelsituation in Afghanistan. Es wird erwartet, dass 55 Prozent der Bevölkerung in den nächsten fünf Monaten an akuter Nahrungsmittelknappheit und an Wassermangel leiden werden. Rund 3,2 Millionen der Betroffenen sind Kinder unter fünf Jahren, bei denen bis Jahresende eine starke Unterernährung zu befürchten ist.

Der ORF und NACHBAR IN NOT haben daher die gemeinsame Hilfsaktion „NACHBAR IN NOT – Winterhilfe Afghanistan“ gestartet.

Flüchtlingshilfe Afghanistan - Helfen Sie jetzt!

https://nachbarinnot.orf.at/?story=310

Unterernährung, strukturelle Gewalt und ein harter Winter bedrohen die Ärmsten in der Bevölkerung. Jetzt spenden!

Mehr als 2 Millionen afghanische Flüchtlinge leben bereits in Pakistan 

In den letzten Wochen haben sich die Ereignisse in Afghanistan überschlagen. Aufgrund der Machtübername der Taliban sind in den letzten Wochen viele Menschen über die pakistanische Grenze gekommen. Wir sind aktuell an den verschiedensten Schauplätzen in Afghanistan und Pakistan gefordert und brauchen jetzt daher dringend Ihre Unterstützung für den bevorstehenden Winter.

Die Situation in den Nachbarländern


Bereits seit vielen Jahren unterstützt die Caritas aus Afghanistan flüchtende Menschen etwa in Pakistan, wo sich bereits jetzt nach Schätzungen über 2 Millionen aus Afghanistan Geflüchtete aufhalten. Die UNHCR schätzt, dass es bis Jahresende weitere 500.000 Menschen sein werden. Mittlerweile gibt es auch Berichte über Push-Backs, unter anderem aus der Stadt Karatschi. Auch die Sorge vor dem Wintereinbruch wird zunehmend zum Thema. Insbesondere in der Provinzregion Belutschistan, wo die Caritas Menschen mit Nahrung und Zelten versorgt, wird jetzt auch die medizinische Versorgung zunehmend dringender.

So hilft die Caritas


Afghanistan:
In Afghanistan kann die Caritas dank Ihrer Spenden mit Nothilfe-Projekten unterstützen. Hier geht es um das Nötigste: Lebensmittel, Bargeld und Schutz der vulnerabelsten Gruppen wie Menschen mit Behinderungen, Frauen und Kinder. Mit Hilfe von Partnerorganisationen wird dafür gesorgt, dass sich diese für zwei Monate die Lebensmittelversorgung leisten können. 

Pakistan:
Den Geflüchteten, die in Pakistan ankommen, bietet die Caritas Schutz und Versorgung. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation verteilen wir Lebensmittelpakete und Zelte. Doch die Flucht hat Spuren hinterlassen. Derzeit werden ca. 10.000 Menschen durch die Hilfe von der Caritas Österreich erreicht.

Iran:
Afghanische Flüchtlinge kommen im Südosten des Irans an. Die Caritas plant Flüchtlinge in den von Partnerorganisationen verwalteten Lagern in den Provinzen zu unterstützen. Es werden 4.000 Flüchtlingsfamilien mit Nahrungsmittel und im Bereich WASH (Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene) unterstützt.

Ihre Spende kommt an

Hier geht es um das Nötigste: Lebensmittel, Hygienemittel und Schutz der vulnerabelsten Gruppen wie Menschen mit Behinderungen, Frauen und Kinder.

Auch die Sorge vor dem Wintereinbruch wird zunehmend zum Thema. Insbesondere in der Provinzregion Belutschistan, wo wir Menschen mit Nahrung und Zelten versorgen, wird jetzt die medizinische Versorgung zunehmend dringend.

In Afghanistan kann die Caritas dank der Spenden mit Nothilfe-Projekten unterstützen.

"Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht Geschichten über auseinandergerissene Familien erleben; und das ist verheerend! Vor allem Frauen und Kinder leiden nicht nur unter gesundheitlichen Problemen, sondern von den Kriegs- und Fluchterfahrungen schwer traumatisiert.“

berichtet eine Vertreterin,
einer Partnerorganisation aus Lahore

Nachbar in Not: Winterhilfe Afghanistan

Ihre Spende rettet Leben!

Unterernährung, strukturelle Gewalt und ein harter Winter bedrohen die Ärmsten in der Bevölkerung. Die Lage in Afghanistan ist extrem angespannt. Zwischen November 2021 und März 2022 werden 23 Millionen Menschen – das ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung – unter akuter Nahrungsmittelknappheit und Wassermangel leiden.

Nachbar in Not bittet um Unterstützung!

So können Sie helfen:
Nachbar in Not Spendenkonto (Erste Bank Sparkasse):
IBAN: AT91 2011 1400 4004 4004
BIC: GIBAATWWXXX 

Online spenden oder Erlagschein anfordern: nachbarinnot.ORF.at
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