Afrikanisches Kind mit Trinkwasserflasche

Hunger in Ostafrika

Klimawandel, Dürren und anhaltende Kampfhandlungen besonders im Jahr 2017 haben Millionen Menschen im Osten Afrikas ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Es fehlte verstärkt an Trinkwasser und Nahrung. Die Caritas hat so schnell wie möglich mit Nothilfe reagiert und betreibt weiterhin langfristige Projekte.

Die am schwersten betroffenen Länder im Jahr 2017 waren Äthiopien, Kenia, Somalia, Südsudan und aufgrund der Auswirkungen auch der Norden Ugandas. Die Ernährungssituation in Kenia und Äthiopien hat sich seit Anfang 2018 zwar merklich verbessert – auch aufgrund der Hilfe aus Österreich. Dennoch bleibt die Lage weiterhin angespannt. Aufgrund des anhaltenden Konfliktes gibt es im Südsudan derzeit wenig Hoffnung auf eine Verbesserung.

So helfen wir in Kenia

Essensverteilung in Marsabit

Die Situation in Marsabit im Norden Kenias verlangt effiziente Arbeit mit den wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln.

So können Sie hungernden Menschen im Osten Afrikas helfen

In einer Welt, die mehr als genügend Nahrung für alle produziert, sollte niemand mehr hungern. Bitte helfen Sie uns:

  • Mit 7 Euro sichern Sie die Ernährung eines Kindes einen Monat lang.
  • Mit 25 Euro unterstützen Sie eine Kleinbäuerin mit Saatgut, Werkzeug und Schulungen.
  • 41 Euro kostet eine Ziege, die das Auskommen einer ganzen Familie sichert.

So hilft die Caritas gegen den Hunger

Eine Frau auf einem Feld in Afrika

Ein wichtiger Bestandteil im Kampf gegen den Hunger: Bäuerinnen und Bauern werden beim Anbau unterstützt.

Die Caritas leistet nicht nur Nothilfe in Krisenzeiten: Wenn die Katastrophe überstanden ist, werden die Betroffenen dabei unterstützt, dass sie wieder für sich selbst sorgen können. Kleinbäuerinnen und -bauern erhalten Saatgut, Nutztiere und werden entsprechend geschult.

Gleichzeitig hilft die Caritas dabei, die Ursachen des Hungers zu beseitigen: Die BäuerInnen werden gefördert, damit sie den lokalen Anbau stärken. Schulspeisungen ermöglichen den Kindern die Teilnahme am Unterricht. Derzeit betreut die Caritas rund 50 Projekte für eine Zukunft ohne Hunger

Pate werden und Menschen vor dem Hunger retten

Millionen von Menschen müssen auch im Jahr 2018 weiterhin hungern. Mit Ihrem monatlichen Beitrag von 10 Euro versorgen Sie einen Menschen mit Lebensmitteln und helfen ihm zu überleben:

Das haben wir 2017 geschafft

100.000 Menschen dank Ihrer Hilfe vor dem Hunger bewahrt!

Eine unfassbare Zahl! Zum Vergleich: Die Stadt Innsbruck hat rund 120.000 Einwohner.

So konnten wir beispielsweise helfen:

Südsudan

Wir konnten im Südsudan in den Regionen Juba, Rumbek und Rimenze rund 30.000 Menschen mit Nahrungshilfe unterstützen. In 3 Ernährungszentren erhalten 900 Babys und Kleinkinder bis zum 5. Lebensjahr dreimal wöchentlich eine nahrhafte Mahlzeit aus Reis, Linsen, Bohnen und Gemüse.

Kenia

In Kenia konnten dank Ihnen bisher insgesamt 65.000 Menschen mit Nahrungsmitteln, Nahrungsmittelgutscheinen und Wasser versorgt werden. Zudem ist auch die Bohrung eines Brunnens in Planung, der die Menschen langfristig mit sauberem Wasser versorgen wird. 

Äthiopien

In Äthiopien bereiten rund 7.200 Menschen im Rahmen eines Cash-for-Work Programmes das Land auf, damit es wieder als Weidegrund genutzt werden kann, sobald Regen fällt. Zudem werden Kinder in Schulen mit Essen versorgt und schwangere Frauen und Kleinkinder erhalten notwendige Spezialnahrung, um für sie eine ausgewogene, nahrhafte Diät zu gewährleisten und somit nachhaltigen Schäden vorzubeugen. 

Uganda

In Uganda konnten dank Ihrer Hilfe bisher 7.000 betroffene Menschen mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt werden.  Im „Bidi Bidi Camp“ (dem zweitgrößten Flüchtlingslager in Afrika) erhalten Menschen Saatgut, Werkzeug und Trainings, um den eigenständigen Anbau von Nahrung auf von der Regierung zur Verfügung gestellten Flächen zu ermöglichen.