Erdbeben in Nepal

Vor zwei Jahren wurde Nepal von zwei verheerenden Erdbeben erschüttert; viele Nachbeben folgten. Bei den Erdbeben am 25. April sowie am 12. Mai 2015 wurden 14 Distrikte komplett zerstört, 31 weitere Distrikte waren teilweise betroffen.

Fast 8.800 Menschen verloren dabei ihr Leben, 22.000 wurden verletzt und rund 800.000 Menschen verloren ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlagen. Auch im Bereich der Infrastruktur (Straßen, Bewässerungssysteme, öffentliche Gebäude, Schulen) gab es großflächig beträchtliche Schäden.

 

2 Jahre Erdbeben in Nepal

Aktuelle Situation

Das Land mit knapp 27 Millionen EinwohnerInnen leidet auch zwei Jahre nach der Katastrophe unter den Folgen der Beben und ist bei dem so dringend benötigten Wiederaufbau nach wie vor mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. So sind zum Beispiel viele der am stärksten betroffenen Regionen nach wie vor nur schwer erreichbar, viele Tätigkeiten sind während der mehrmonatigen Monsunzeit nicht oder nur eingeschränkt möglich und Straßen in dem Zeitraum unpassierbar.

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  • 200 Zelte aus dem gemeinsamen Zeltprojekt des Deutschen Caritasverbandes und der Caritas Österreich dienen als temporärer Ersatz für zerstörte Schulen.

    200 Zelte aus dem gemeinsamen Zeltprojekt des Deutschen Caritasverbandes und der Caritas Österreich dienen als temporärer Ersatz für zerstörte Schulen.

  • Mitarbeiter der lokalen Partnerorganisation PHASE laden die Wellblechbündel am Verteilungspunkt vom Laster und händigen diese an die Betroffenen aus.

    Mitarbeiter der lokalen Partnerorganisation PHASE laden die Wellblechbündel am Verteilungspunkt vom Laster und händigen diese an die Betroffenen aus.

  • Opfer des Erdbebens auf dem Weg zum Verteilungspunkt.

    Opfer des Erdbebens auf dem Weg zum Verteilungspunkt.

  • Ein komplett zerstörtes Dorf, das einem Schlachtfeld gleicht und wohl ganz neu wieder aufgebaut werden muss.

    Ein komplett zerstörtes Dorf, das einem Schlachtfeld gleicht und wohl ganz neu wieder aufgebaut werden muss.

  • Verteilung von Wellblechplatten in einem Dorf in Hagam.

    Verteilung von Wellblechplatten in einem Dorf in Hagam.

  • Die Mädchen und ihre Familien waren während des Erdbebens in Kathmandu. Bei ihrer Rückkehr war ihr Zuhause zerstört.

    Die Mädchen und ihre Familien waren während des Erdbebens in Kathmandu. Bei ihrer Rückkehr war ihr Zuhause zerstört.

  • Die Großmutter des älteren Mädchens, die im Dorf geblieben war, wurde während des Erdbebens von herabfallenden Steinen verletzt.

    Die Großmutter des älteren Mädchens, die im Dorf geblieben war, wurde während des Erdbebens von herabfallenden Steinen verletzt.

  • Die Wellblechplatten, die die Betroffenen nach Hause bringen, sind ziemlich schwer, doch sie bieten den nötigen Schutz.

    Die Wellblechplatten, die die Betroffenen nach Hause bringen, sind ziemlich schwer, doch sie bieten den nötigen Schutz.

  • Auch dieses Dorf wurde vom Erdbeben völlig verwüstet.

    Auch dieses Dorf wurde vom Erdbeben völlig verwüstet.

  • Eine Familie, die sich aus den Wellblechplatten eine überdachte Unterkunft gezimmert hat und somit dem Monsunregen nicht schutzlos ausgeliefert ist.

    Eine Familie, die sich aus den Wellblechplatten eine überdachte Unterkunft gezimmert hat und somit dem Monsunregen nicht schutzlos ausgeliefert ist.

So hilft die Caritas

Die Caritas Österreich arbeitet in Nepal mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Neben der langjährigen Partnerschaft mit Caritas Nepal, die auch über die Erdbebenprojekte hinausgeht, gibt es seit der Nothilfephase nach dem Erdbeben eine nach wie vor bestehende Kooperation mit PHASE Nepal. Zudem arbeitet Caritas Österreich mit Catholic Relief Services (CRS) in deren Programm (Shelter, Livelihood) in der Region Gorkha zusammen.

Die Projektschwerpunkte liegen in Unterstützung beim Wiederaufbau von Häusern (finanzielle Unterstützung sowie fachliche Begleitung im erdbebensicheren Bauen), im Wiederaufbau von zerstörter und dringend benötigter Infrastruktur (wie Gesundheits- stationen, Schulen, Bewässerungssysteme, Zugangsstraßen) sowie weitere Stärkung im Bereich der Lebensgrundlagen.

  • Mit der Hilfe aus Österreich konnte die Caritas zunächst im Rahmen der Nothilfe rund 43.000 Familien versorgen.
  • Seither werden rund 2.000 Familien beim Wiederaufbau ihrer Häuser unterstützt. Weiteren 4.600 Familien kommt die Hilfe aus Österreich durch den Wiederaufbau von Infrastruktur und Stärkung ihrer Lebensgrundlagen zugute.
  • Caritas Österreich beteiligt sich im Jahr 2017 mit 300.000 € an dem EA. Damit können rund 100 Familien finanziell und fachlich beim Wiederaufbau ihrer Häuser unterstützt werden.
Nepal im Juli 2015

Ihre Hilfe kommt an!

Drei Monate nach dem Erdbeben konnte schon viel erreicht werden. Trotzdem benötigen wir weiterhin Ihre Unterstützung. 

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