Drei Männer bei der Arbeit mit Pflanzen, alle lachen und haben sichtlich Freude an ihrer Arbeit.

(c) Elisabeth Sellmeier

Gemeinsam gegen den Hunger – Nachhaltige Landwirtschaft in Rimenze

Laut aktuellen UN-Berichten leiden im Südsudan rund 7,2 Millionen Menschen – etwa 60 % der Bevölkerung – an akuter Ernährungsunsicherheit. In manchen Regionen herrscht bereits hungersnotähnliche Lage. Millionen Menschen mussten durch jahrelange Konflikte ihre Heimat verlassen, viele leben als Geflüchtete oder Binnenvertriebene. Besonders betroffen sind Kinder: Rund 1,4 Millionen Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt. Ursachen sind andauernde Konflikte und Überschwemmungen.

In Rimenze im Südwesten des Landes setzen Caritas und die Partnerorganisation Solidarity with South Sudan auf nachhaltige Lösungen zur Ernährungssicherung. Herzstück des Projekts ist eine Schulungsfarm, auf der 250 Bäuer*innen nachhaltige Anbaumethoden, biologische Düngung und Maßnahmen zur Verringerung von Ernteverlusten erlernen. Dadurch können Familien sich ganzjährig besser versorgen und Überschüsse auf lokalen Märkten verkaufen.

Besonders Frauen werden unterstützt, indem sie Spargruppen gründen und Einkommen aus der Landwirtschaft in kleine Betriebe investieren. Zusätzlich lernen die Teilnehmenden die artgerechte Haltung und Zucht von Hühnern und Schweinen. Nach den Schulungen erhalten sie Tierpaare; der erste Nachwuchs wird an andere Familien weitergegeben, damit möglichst viele Menschen profitieren. Ergänzend werden Tiergesundheitsarbeiter*innen ausgebildet, die die Gemeinden langfristig unterstützen.

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Diversifizierung der Landwirtschaft