zuletzt aktualisiert: 17.02.2026
Das von der Euroäischen Union geförderte Projekt “Protection” bietet Kindern und Erwachsenen in besonders vom Krieg betroffenen Gebieten in der Ost-Ukraine gezielte Schutzmaßnahmen und psychosoziale Unterstützung. Das Projekt wird von der Caritas Österreich gemeinsam mit Caritas Ukraine umgesetzt und von „Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission“ finanziert.
Der Krieg in der Ukraine führt nach wie vor zu massiver Vertreibung, großem Leid und enormen wirtschaftlichen Schäden im Land. 10,8 Millionen Menschen – rund jede*r dritte Ukrainer*in – sind laut Humanitarian Response Plan von UN-OCHA Anfang 2026 auf humanitäre Hilfe angewiesen. 3,7 Millionen Menschen wurden durch den Krieg aus den eigenen vier Wänden gezwungen und sind innerhalb der Ukraine auf der Flucht. Ukrainische Städte, insbesondere in der Nähe der Frontlinien, sind kontinuierlichen Luftangriffen, Drohnenattacken und Artilleriebeschuss ausgesetzt.
Die Folgen des bereits mehrere Jahre andauernden Krieges sind für die Zivilbevölkerung nach wie vor dramatisch. Besonders in Frontregionen im Norden und der südzentralen Ukraine, leben viele Menschen unter ständigem Beschuss, mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit und ohne Zugang zu wichtigen Schutz- und Unterstützungsangeboten. Das Projekt „Protection“ der Caritas in Sumy, Chernihiv, Kramatorsk und Zaporizhzhia setzt genau hier an.