Republik Moldau

Die Menschen in der Republik Moldau haben Unterstützung nach wie vor bitter notwendig. Das Land ist immer noch eines der ärmsten in Europa. Korruption, eine hohe Auswanderungsrate, Bevölkerungsrückgang gepaart mit einer alternden Bevölkerung und ein dürftiges Bildungssystem sind Stolpersteine auf dem Weg zu wirtschaftlichem Wachstum und höherem Lebensstandard.

Aufgrund der hohen Arbeitslosenrate ist Moldau das Land mit der größten Arbeitsmigration ins Ausland. Inzwischen lebt ungefähr ein Viertel der arbeitsfähigen Bevölkerung im Ausland. Leidtragende dieser Entwicklung sind die zurück gelassenen Kinder und alte Menschen. Viele leben in Armut, was vor allem in den ländlichen Gegenden stark spürbar ist. Dort ist die Situation besonders prekär. Viele DorfbewohnerInnen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Gerade der ärmste Teil der Bevölkerung muss daher einen wesentlichen Teil des verfügbaren Einkommens allein für Trinkwasser ausgeben. Auch der Zugang zu medizinischer Behandlung ist am Land teilweise stark eingeschränkt.
 

Sie möchten mehr zur Arbeit der Caritas in Osteuropa erfahren? Eindrücke und Geschichten der letzten Reise in die Republik Moldau finden Sie hier:

Unsere Projekte (Auswahl)

HOPE - Ganzheitlicher Ansatz zum Kinderschutz in Moldau

HOPE - Holistic Child Protection Environment in Moldova (Ganzheitlicher Ansatz zum Kinderschutz in Moldau) – richtet sich gezielt auf die Förderung und dem Schutz der Rechte der Kinder in Moldau. Wir arbeiten mit Kindern, Jugendlichen, Eltern, Fachkräften im Bereich Kinderbetreuung, Pflegeeltern, SozialarbeiterInnen, Lehrpersonal, Unternehmen, lokalen Behörden sowie mit der Öffentlichkeit an Maßnahmen zum Gewaltschutz für Kinder.

SAFE - Safety Assistance For Elderly

In diesem Projekt wird Hauskrankenpflege für 150 pflegebedürftige, vor allem alleinstehende ältere Menschen mit geringem Einkommen angeboten.

Eine Familie für jedes Kind - Republik Moldau

Armut, Krankheit, Gewalt, ein Mangel an Arbeit und Migration – es gibt viele Gründe, warum Kindern ein sicheres Aufwachsen und angemessene elterliche Betreuung verwehrt bleiben kann.

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