Spenden für Afghanistan
Hunger, Not, Vertreibung – Ihre Hilfe zählt
zuletzt aktualisiert: 21.01.2026
Afghanistan gehört weiterhin zu den Ländern mit der größten humanitären Not weltweit. Millionen Menschen fehlt es am Nötigsten – Essen, sauberes Wasser, medizinische Hilfe und ein sicherer Ort zum Leben. Viele Familien haben keine Reserven mehr: Jede neue Krise – ob Dürre, Überschwemmung, Erdbeben oder wirtschaftliche Not – trifft sie mit voller Wucht.
So hilft die Caritas
Die Caritas hilft Menschen in Afghanistan schnell und gezielt, damit sie ihren Alltag wieder bewältigen können. Ein wichtiger Ansatz ist Bargeldhilfe: Betroffene Familien können so selbst zu entscheiden, was sie gerade am dringendsten brauchen – zum Beispiel Nahrung, Unterkunft, medizinische Versorgung oder Hygieneartikel. Das stärkt die Selbstbestimmung der Menschen und unterstützt gleichzeitig die lokalen Märkte.
Wichtige Zahlen und Fakten zur Lage in Afghanistan
- Afghanistan ist eine der schwersten humanitären Krisen weltweit: 24 Millionen Menschen brauchen Hilfe – mehr als die Hälfte der Bevölkerung.
- Hunger: Vor allem im Winter wird es schlimmer. Mehr als 17 Millionen Menschen sind akut von Ernährungsunsicherheit betroffen oder vom Hungern bedroht.
- Kinder: Zwischen Januar 2025 und Dezember 2026 werden voraussichtlich 3,7 Millionen Kinder unter fünf Jahren an akuter Mangelernährung leiden.
- Rückkehr & Migration: 2025 sind laut UN über 2,3 Millionen Afghan*innen aus Iran und Pakistan zurückgekehrt; in den letzten zwei Jahren waren es mehr als 4 Millionen. Viele mussten unter Zwang oder starkem Druck zurück. Vor Ort fehlen oft Arbeit, Versorgung und Schutz.
- Gesundheit: Das Gesundheitssystem ist unterfinanziert, fragmentiert und überlastet, besonders in ländlichen Gebieten.
- Wasser & Hygiene: Schlechte Wasser- und Sanitärverhältnisse erhöhen das Risiko von Durchfallerkrankungen und Cholera.
- Katastrophen & Klima: Im August 2025 hat ein starkes Erdbeben (Stärke 6,0) den Osten Afghanistans erschüttert. Tausende Familien waren betroffen, viele Häuser und wichtige Infrastruktur wurden zerstört. Die Caritas hat sofort geholfen. Dazu kommen immer wieder Dürre, Überschwemmungen und extremes Wetter: Sie zerstören Lebensgrundlagen und verschärfen die wirtschaftliche Krise.
- Schutz: Frauen, Kinder und Menschen mit besonderen Bedürfnissen brauchen besonders Schutz: Ihr Risiko für Gewalt und Ausbeutung ist höher, und Hilfe ist für sie oft schwer erreichbar.
Mehrere Krisen gleichzeitig: Hunger, ein überlastetes Gesundheitssystem, zu wenig sauberes Wasser, Klima-Katastrophen, Flucht und Rückkehr sowie eingeschränkte Rechte greifen ineinander.