Kinder
Fehlender Schutz, Armut, Gewalt und eingeschränkter Zugang zu Bildung prägen das Leben vieler Kinder weltweit und erfordern gezielte Hilfe.
Weltweite Hilfe für Kinder in Not
Heute ist jeder zweite Mensch, der in extremer Armut lebt, ein Kind. Kriege und Naturkatastrophen treffen besonders die Jüngsten. Mit Ihrer Hilfe unterstützt die Caritas Kinder rund um den Globus.
Wie viele Kinder leben heute weltweit in Armut?
Weltweit wachsen derzeit über 473 Millionen Kinder inmitten von Krieg, Gewalt und Zerstörung auf. Sie verlieren oft ihr Zuhause, geliebte Menschen, ihre Kindheit – und damit die Chance auf eine sichere und gute Zukunft. Denn Krieg, Gewalt und Vertreibung führen häufig zu einem Leben in Armut. Auch wenn der Krieg geht: Die Armut bleibt.
Syrien: Eine Kindheit im Schatten von Krieg und Armut
Vierzehn Jahre Krieg haben Syrien zerstört. Neun von zehn Menschen leben in Armut, Millionen sind auf Hilfe angewiesen. Kinder wachsen in kaputten Häusern ohne Strom oder Heizung auf, oft hungrig. Schulen sind überfüllt, Lernen ist kaum möglich. Viele Kinder bleiben daheim oder müssen arbeiten, weil selbst Schulmaterial zu teuer ist. Besonders Kinder mit Behinderungen bleiben häufig unsichtbar und ausgeschlossen.
2024 haben wir 23.600 Kinder in Syrien mit unserer Hilfe erreicht und ihnen etwa Schutz und Bildung ermöglicht. Gemeinsam helfen wir weiter - unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende.
Wie wirkt sich Armut auf Kinder aus?
Armut in der Kindheit ist oft die Basis für ein Leben in Armut als Erwachsener. Kinder aus armen Familien haben geringere Überlebenschancen, sind schlechter ernährt, werden häufiger ausgebeutet und erhalten zu wenig Förderung und Unterstützung. Von Armut im Kindesalter hängt oft auch ab, ob die betroffenen Kinder eine Möglichkeit zum Lernen bekommen und später einmal selbstbestimmt leben können.
Wie hilft die Caritas?
Wir nehmen nicht hin, dass Kinder in Armut leben. Darum unterstützen wir Kinder und ihre Familien in Krisengebieten auf allen Ebenen, um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen. Weil jedes Kind die Chance auf eine gute Zukunft verdient. 2024 haben wir als Caritas Österreich mit unseren Programmen für Kinder und Jugendliche 102.698 Menschen erreicht. Und unsere Hilfe geht weiter!
Dank der Hilfe zahlreicher Spenderinnen und Spender können wir in über 70 Tages- und Lernzentren dabei unterstützen, trotz schwieriger Lebensumstände Freude am Lernen zu haben. Wir unterstützen Kinder, die in Tageszentren täglich ein warmes Essen und Lernhilfe erhalten und damit Perspektiven für ein erfüllendes Leben.
So kann ein chancenreiches Aufwachsen gelingen
Ein chancenreiches Aufwachsen ist die Basis für ein Leben, in dem Teilhabe an der Gesellschaft verwirklicht und umgesetzt werden kann. Die Basis für die Arbeit der Caritas bietet die UN Kinderrechtskonvention, auf der Programme und Projekte weltweit aufbauen.
Welche Rechte haben Kinder?
- Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht;
- Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit;
- Recht auf Gesundheit;
- Recht auf Bildung und Ausbildung;
- Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung;
- Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen, gehört zu werden und sich zu versammeln;
- Recht auf Privatsphäre und gewaltfreie Erziehung im Sinne der Gleichberechtigung und des Friedens;
- Recht auf sofortige Hilfe in Katastrophen und Notlagen und auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung;
- Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause;
- Recht auf Betreuung bei Behinderung.
Unsere Child Protection Policy - daran halten wir uns
Die Caritas Österreich hat auf Grundlage der Child Protection Policy der Caritas Internationalis und anderer internationaler Organisationen eine eigene Child Protection Policy (CPP) entwickelt.
Die Rechte der Kinder, vor allem das Recht der Kinder auf Schutz vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung müssen in den Projekten der Caritas gewährleistet sein und die MitarbeiterInnen müssen in der Lage sein, diese Rechte entsprechend der Kinderschutzrichtlinien umzusetzen und notfalls die geeigneten Schritte zu setzen.


