Spenden gegen den Hunger

Wie Hunger und Covid die Not verschärfen

Konflikte, Naturkatastrophen, Heuschreckenplagen und nicht zuletzt die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben dazu beigetragen, den Hunger in den ärmsten Ländern der Welt wieder zu verschärfen. Gemeinsam müssen wir jetzt handeln, um die schlimmste Not einzudämmen. 

280.000

Menschen

erreichen wir mit unseren Hunger-Projekten weltweit

3.500

Kinder

werden in Ernährungszentren versorgt und gegen Unterernährung behandelt

70

Projekte

gegen den Hunger weltweit unterstützt die Caritas Österreich

Südsudan: Ein junges Land im Ausnahmezustand

Eines der ärmsten Länder weltweit ist der vom Bürgerkrieg gebeutelte Südsudan. 1,5 Millionen Menschen gelten als intern Vertriebene, die – wenn überhaupt – traumatisiert und ausgehungert in den Flüchtlingslagern Zuflucht gefunden haben. Die Hälfte der Bevölkerung (sechs Millionen Menschen) ist unterernährt. Besonders verwundbar sind Kinder. Etwa ein Drittel der Kinder im Südsudan hat ein zu geringes Körpergewicht, um sich gesund entwickeln zu können. Corona-bedingt sind seit April 2020 die Schulen geschlossen. Das bedeutet für die Kinder nicht nur Mangel an Bildung, sondern auch den Verlust von regelmäßigen Mahlzeiten. Das tägliche Essen in der Schule ist für viele Eltern oft der ausschlaggebende Grund, ihre Kinder in die Schule zu schicken.

Helfen wir diesen Menschen, die jetzt vor dem Nichts stehen und um ihr Überleben kämpfen.

€ 50,–

Mit 50 Euro sichern Sie 10 Familien ein Hygienepaket.

€ 60,–

Unterstützung einer Familie in Afrika für drei Monate.

€ 200,–

Sichern Sie einer Frauengruppe ein Business-Startpaket.

Frauen als Kämpferinnen gegen Hunger in der Pandemie

Am Beispiel Südsudan wird auch deutlich, wie wichtig Frauen in der Bekämpfung des Hungers sind. Sie sind diejenigen, die sich um die Ernährung und die Gesundheit der Familie kümmern. Sie arbeiten am Feld, halten Tiere, verarbeiten Lebensmittel und sorgen für Mahlzeiten, sammeln Holz und holen Wasser. Frauen versorgen die Kleinsten und kümmern sich um kranke Familienmitglieder. Wie es der Familie geht, hängt wesentlich von Frauen ab. In von Bürgerkrieg betroffenen Ländern wie dem Südsudan bleiben Frauen mit den Kindern oft alleine zurück. Besonders dann tragen Frauen die gesamte Last und Verantwortung, die Familie zu ernähren. Frauen zu fördern, ihnen Informationen über Covid-19, Hygiene und nachhaltige Ernährungsmethoden, Werkzeuge und Landwirtschaftsschulungen zu ermöglichen, ist für die Gesundheit und die Bekämpfung des Hungers eines ganzen Landes entscheidend.

Endlich kann sie ihre Familie ernähren!

Familien in Krisenregionen sind durch Covid-19 jetzt besonders stark betroffen.

Saatgut, Schulungen und Werkzeug für das Anlegen von Gemüsefeldern: Das sichert das Einkommen der Frauen und ihrer Familien.

So hilft die Caritas gegen den Hunger

Als Caritas lassen wir niemanden zurück – auch über die eigenen Grenzen hinaus: in Afrika, Asien, Südamerika und im Nahen Osten. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort können wir jetzt helfen:

  • Wir helfen im Kampf gegen die Ausbreitung von Hunger und des Virus: In der Hauptstadt Juba unterstützt die Caritas zum Beispiel im Lager Gumbo 9.000 vom Bürgerkrieg geflüchtete Menschen mit Lebensmittelpaketen, Matten und Saatgut für Gemüsegärten. Gemeinsam mit der Partnerorganisation informieren wir die Menschen über Corona und verteilen Hygienepakete (Seife, Desinfektionsmittel, Wasserspender).
  • Wir helfen Bauernfamilien mit Saatgut, Schulungen und Werkzeug: Vor allem kleinbäuerliche Familien leben allein von der Ernte ihres Feldes. Sie sind in Krisenzeiten besonders von Hunger bedroht. Saatgut, Werkzeuge, Nutztiere, nachhaltige Anbaumethoden sind überlebensnotwendig, wenn zum Beispiel Ernten ausfallen.
  • Wir unterstützen Frauen: Wir helfen Frauen in der Haltung von Tieren, beim Anbauen von Gemüse und in der Landwirtschaft. Zusätzlich begleiten wir Frauen, die sich in Spargruppen zusammenschließen und gemeinsam Reserven für Krisensituationen ansparen oder damit kleine Restaurants, Marktstände oder Geschäfte betreiben. Dadurch können sie von externer Hilfe unabhängig werden und ihre Familien versorgen.

Warum gerade jetzt helfen?

In diesen Ländern war diese unwirkliche Zeit schon vor der Corona-Krise tägliche Realität. Existenzängste, der andauernde Kampf ums Auskommen und der ständige Begleiter Hunger. Hunger, der durch COVID-19 dramatisch verschärft wird. Das Ziel unserer 70 Ernährungsprojekte weltweit ist klar: Wir wollen langfristig eine Zukunft ohne Hunger schaffen.

Unterstützen Sie uns dabei!