Spenden gegen den Hunger

Die doppelte Not: Hunger und COVID-19

COVID-19 belastet uns alle in irgendeiner Form: Zu den Liebsten Abstand halten, Kurzarbeit, Jobverlust, Zukunftsängste. In Österreich haben wir jedoch ein funktionierendes Gesundheitssystem, genügend zu essen und sauberes Wasser aus der Wasserleitung. Im globalen Süden ist das nicht so: Das Corona - Virus bedroht Länder, die ohnehin von (Natur-) Katastrophen und Konflikten getroffen sind, noch weiter und verschärft den Hunger.

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Seife, Schutzmaske und Desinfektionsmittel.

Hygienepaket

Mit 50 Euro sichern Sie 10 Familien ein Hygienepaket.

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Nahrungsmittel und umfassend Schulung über Covid-19 und Hygienemaßnahmen.

Nahrungsmittel

Unterstützung einer Familie in Afrika für drei Monate.

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Wasser, Seife, Schutzmaske und Desinfektionsmittel zur Covid-19 Bekämpfung.

Handwaschanlage

Eine öffentliche Handwaschanlange in Marsabit, Kenia, errichtet werden.

  • Jedes 7. Kind

    kommt untergewichtig zur Welt

  • Jeder 5. Mensch

    weltweit leidet an chronischem Hunger

  • 70 Projekte weltweit

    gegen den Hunger unterstützt die Caritas Österreich

Von Hungerprojekten der Caritas profitieren 240.000 Menschen.

Auch der Klimawandel hat in Afrika schwerwiegende Folgen. Studien zeigen, dass Afrika südlich der Sahara besonders betroffen ist – in vielen Ländern wie Mali, Burkina Faso, Senegal, Südsudan oder Demokratische Republik Kongo sind die Auswirkungen wie etwa verändernde Regenzeiten, Abnahme der Bodenfruchtbarkeit oder Wassermangel besonders schlimm und gerade diese Länder haben wenig Mittel, um Ernteausfälle abzufedern.

Helfen wir diesen Menschen, die jetzt vor dem Nichts stehen und um ihr Überleben kämpfen.

Ausgangsbeschränkungen verschärfen Hunger

Die meisten Menschen im ländlichen Afrika leben außerdem hauptsächlich von der Landwirtschaft, von geringen Erwerbstätigkeiten, vom Verkauf ihrer Ware auf Märkten oder kleinen Geschäften und Restaurants. Das ohnehin geringe Einkommen fällt durch die Lockdown-Bestimmungen völlig weg. Dazu kommen große Preissteigerungen vor allem bei Nahrungsmitteln. Viele Menschen können sich das Essen nicht mehr leisten und haben aufgrund der geschlossenen Märkte keinen Zugang dazu. Die Menschen, die im normalen Alltag schon um ihre tägliche Mahlzeit kämpfen müssen, schlittern nun noch tiefer in die Armut.  

Zola - die Hoffnung der Familie

Familien in Krisenregionen sind durch Covid-19 jetzt besonders stark betroffen.

Hunger droht nun zur nächsten Herausforderung der Corona Pandemie zu werden. Die UN befürchtet sogar eine Verdoppelung des akuten Hungers – von derzeit 135 Mio. Menschen, die in einer akuten Ernährungssituation sind, auf 265 Mio. Menschen.

Wie hilft die Caritas?

Als Caritas lassen wir niemanden zurück – auch über die eigenen Grenzen hinaus: in Afrika, Asien, Südamerika und im Nahen Osten. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort können wir jetzt helfen:

 

  • Wir helfen im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus: Durch lokale MitarbeiterInnen können wir auch in entlegenen Gebieten auf Corona aufmerksam machen und über Hygienemaßnahmen informieren.
  • Wir helfen mit Saatgut, Werkzeug und Ausbildung: Die Caritas unterstützt schon seit vielen Jahren vor allem auch Bauernfamilien beim Bewirtschaften ihrer Felder – sodass sie genügend Ernte haben und sich ernähren können.
  • Wir helfen eine nachhaltige Landwirtschaft aufzubauen: Unsere laufende Arbeit mit den Familien zeigt gerade in dieser Situation große Erfolge. Die Familien, die mit den Spenden der letzten Jahre ihre Landwirtschaft diversifiziert haben, also nicht nur eine Getreidesorte, sondern auch Bohnen, Gemüse, Obst anbauen und Tierhaltung betreiben, haben nun genug, um zumindest einige Zeit von der Ernte leben zu können. Damit können sie die schlimmste Situation abfedern. Diese Unterstützung weiterzuführen, ist überlebenswichtig.
  • Wir helfen mit Geld: Zudem braucht es Hilfe für jene, die durch den Lockdown keine Einkommensmöglichkeiten mehr haben, (z.B. sind viele auch gleichzeitig Taglöhner), dringend Überbrückungshilfe, wie z.B. Nahrungsmittelhilfe.

 

Warum gerade jetzt helfen?

Die doppelte Not: In diesen Ländern war diese unwirkliche Zeit schon vor der Corona-Krise tägliche Realität. Existenzängste, der andauernde Kampf ums Auskommen und der ständige Begleiter Hunger. Hunger, der jetzt durch COVID-19 dramatisch verschärft wird.

 

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