Freundschaft, Liebe, Sexualität

Was denkt die Caritas über Inklusion in den Bereichen Freundschaft, Liebe und Sexualität?

Alle Menschen haben die Möglichkeit,

Freundschaften und Liebes-Beziehungen

zu pflegen und zu leben.

Freundschaften und Liebes-Beziehungen sind freiwillig.

Niemand darf zu einer Freundschaft

oder Liebes-Beziehung gezwungen werden.

Alle Menschen haben das Recht,

über das Thema Sexualität aufgeklärt und informiert zu werden.

Die Informationen müssen für alle Menschen verständlich sein.

Alle Menschen haben ein Recht auf Sexualität.

Alle Menschen müssen lernen,

mit ihrer Sexualität verantwortungsvoll umzugehen.

Alle Menschen haben das Recht,

vor Missbrauch und Gewalt geschützt zu werden.

Was ist für die Klientinnen und Klienten in den Bereichen Freundschaft, Liebe und Sexualität wichtig?

Menschen mit Behinderung können

Freundschaften und Liebes-Beziehungen haben und pflegen und leben.

Genauso wie Menschen ohne Behinderung.

Wenn die Klientinnen und Klienten es wünschen,

können sie mit einer Person ihrer Wahl reden.

Die Klientinnen und Klienten erhalten auch Unterstützung,

ihre Sexualität zu leben.

Die Klientinnen und Klienten können sich Kinder wünschen.

Sie haben ein Recht auf Unterstützung,

damit sie ihre Kinder aufziehen, und ins Leben begleiten können.

Was ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Bereichen Freundschaft, Liebe und Sexualität wichtig?

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen

die Klientinnen und Klienten,

wenn diese Freundschaften und Liebes-Beziehungen

eingehen, pflegen und leben.

Die Wünsche der Klientinnen und Klienten

stehen dabei im Mittel-Punkt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

dürfen den Klientinnen und Klienten

ihre persönlichen Wert-Vorstellungen nicht aufzwingen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Wissen

zu den Themen Freundschaft, Liebes-Beziehung und Sexualität.

Sie können die Klientinnen und Klienten beraten,

wenn sie es wünschen.

Die Klientinnen und Klienten achten

die persönlichen und beruflichen Grenzen.  

Was ist für die Angehörigen in den Bereichen Freundschaft, Liebe und Sexualität wichtig?

Viele Menschen mit Behinderung leben bei Ihrer Familie.

Die Angehörigen helfen dann oft den Menschen mit Behinderung.

Das kann sehr anstrengend sein.

Die Caritas unterstützt die Angehörigen von Menschen

mit Behinderung.

Dann können die Angehörigen selbst Beziehungen aufbauen

und pflegen.

Die Angehörigen unterstützen Menschen mit Behinderung,

eigenständige, selbst gewählte Beziehungen

aufzubauen und zu pflegen.

Die Angehörigen achten die Liebes-Beziehungen

und Freundschaften von Menschen mit Behinderung.

Sie achten auch die Sexualität von Menschen mit Behinderung.

Was soll die Caritas in den Bereichen Freundschaft, Liebe und Sexualität tun?

  • Die Caritas beschäftigt sich
    mit dem Thema Sexualität.
    Die Caritas schreibt auf,
    wie die Klientinnen und Klienten ihre Sexualität gut leben können.

  • Die Caritas schreibt auch auf,
    wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
    die Klientinnen und Klienten
    im Bereich Sexualität unterstützen können.

  • Die Caritas schreibt auch auf wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
    die Klientiennen und Klienten begleiten können,
    wenn sie sich Kinder wünschen.
    Die Caritas achtet auch auf das Kindeswohl.
    Das heißt: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erklären
    und zeigen den Klientinnen und Klienten,
    was ein Kind braucht.

  • Die Caritas schützt Klientinnen und Klienten vor
    sexueller Gewalt.
    Die Caritas soll dabei mit Einrichtungen zusammenarbeiten,
    die bei sexueller Gewalt unterstützen und sich auskennen. 

Was sollen die Politik und die Gesellschaft in den Bereichen Freundschaft, Liebe und Sexualität tun?

  • Es soll Angebote zum Thema Sexualität für Menschen
    mit Behinderung geben.
    Zum Beispiel:
    Beratungen oder Therapien Dafür muss es Geld geben.

  • Es soll Unterstützung für Eltern mit Behinderung geben.
    Zum Beispiel sollen Assistentinnen und Assistenten die Eltern unterstützen.
    Damit die Eltern mit Behinderung ihre Kinder gut versorgen
    und erziehen können.
    Für die Unterstützung muss es Geld geben.