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An uns wenden sich Frauen, die jahrelang Situationen aushalten, weil sie keine Alternative sehen. Frauen, die obdachlos sind. Frauen, die nicht genug zu essen haben. Frauen,…

Clara, 47 Jahre, wohnte in einem Caritas Übergangswohnhaus:

"Noch vor ein paar Jahren hätte ich mir nicht einmal in meinen kühnsten Träumen vorstellen können, obdachlos zu werden. Ich hatte einen guten Job, eine eigene Wohnung, eigentlich ein gutes Leben. Aber dann ging es plötzlich ganz schnell. Ich wurde krank. Ich konnte nicht mehr die normalsten Sachen der Welt machen: arbeiten gehen, Miete zahlen, FreundInnen und Verwandte treffen. Es ging einfach nichts mehr und ich sah förmlich zu, wie ich alles verlor, ohne dagegen was tun zu können. Dann endlich kam der wochenlage Krankenhausaufenthalt und es ging ein wenig bergauf. Allerdings warteten zu Hause schon die Delogierungspapiere. Ich wusste nicht mehr weiter. Dann zog ich ins Haus Miriam. Es war nicht einfach, plötzlich mit so vielen anderen Frauen zusammenzuwohnen. Aber ich konnte neuen Mut schöpfen und bekam viel Unterstützung durch die Betreuerinnen und Sozialarbeiterinnen. Sie halfen mir sogar, wieder eine eigene Wohnung zu finden und meine Schulden Stück für Stück zurückzuzahlen. Jetzt fehlt nur mehr die Arbeit, aber auch das schaffe ich noch. Ich bin einfach nur froh, dass es mir wieder besser geht.“

Shirin, 28 Jahre, wohnte in einem Caritas Mutter-Kind-Haus:

„Irgendwann hab ich daran zu zweifeln begonnen, ob ich überhaupt normal bin. Du gehst auf der Straße, siehst all die Menschen, die ihr Leben im Griff haben und denkst, Du bist der einzige Mensch auf der Welt, der seine Kinder nicht versorgen kann. Der nicht weiß, ob er genug Geld fürs nächste Geburtstagsgeschenk hat. Der dauernd geprügelt und angeschrien wird. Ich hab mich nur noch als Versagerin gefühlt, als ich ins Mutter-Kind Haus bekommen bin. Meine Kinder hatten irgendwann Angst vor Männern. Vielleicht haben sie geglaubt, dass Männer einfach so sind, prügeln, schreien, schlagen. Als wir im Mutter-Kind Haus gewohnt haben, hatten sie lange Angst, wenn ein Betreuer in die Wohnung gekommen ist.“

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