Dank Ihrer Hilfe können wir helfen!

Hilfe im Inland

Neben der akuten Flüchtlingsnothilfe betreut die Caritas österreichweit mehr als 49.700 AsylwerberInnen in Grundversorgung, davon mehr als 9.900 in von der Caritas betriebenen Unterkünften. Davon sind knapp 860 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Knapp 40.000 Flüchtlinge, die privat oder in Quartieren anderer Unterkunftsgeber untergebracht sind, werden mobil, regional oder ambulant von der Caritas betreut.

Die Caritas ist damit die größte Trägerorganisation im Bereich der Grundversorgung. Ohne Klöster, Orden und engagierte Pfarrgemeinden wäre dies nicht möglich.

Darüber hinaus bietet die Caritas knapp 900 Plätze für obdachlose AsylwerberInnen in Notquartieren.

Im Rahmen der privaten Wohnraumvermittlung wurden seit Jahresbeginn mehr knapp 330 Wohnräume an AsylwerberInnen, anerkannte Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte vermittelt. Dadurch wurde neuer Wohnraum für fast 1100 Personen geschaffen.

Hilfe im Ausland

Hilfe entlang der Balkanroute und aktuelle Hilfe seit deren Schließung

Die Caritas Österreich hat bisher knapp 1,5 Millionen Euro für Nothilfeaktivitäten in Griechenland, Mazedonien, Serbien, Rumänien, Ungarn, Kroatien und Slowenien zur Versorgung der Menschen mit dem Nötigsten bereitgestellt. Der Schwerpunkt des Caritas Engagements lag dabei auf den Ländern Griechenland, Mazedonien und Serbien. Seit der Schließung der Balkanroute im März hilft die Caritas nun vor allem den Menschen, die in Griechenland und Mazedonien gestrandet sind.

Flüchtlingssituation in Griechenland und Mazedonien

Auf dem griechischen Festland leben momentan etwa 50.000 Flüchtlinge unter äußerst widrigen Umständen, mehr als die Hälfte davon sind Kinder. Brennpunkte der Flüchtlingsunterbringung sind die Regionen rund um die beiden größten Städte des Landes: Athen und Thessaloniki. Die Bedingungen in vielen der griechischen Regierungslager, sind nach wir vor ungenügend. Nach der Räumung des inoffiziellen Lagers Idomeni wurde der Großteil der Flüchtlinge ebenfalls in neue Regierungslager im Industriegebiet von Thessaloniki umgesiedelt. Doch auch hier wird die Infrastruktur und Ausstattung der Lager den Bedürfnissen der Menschen oft nicht gerecht. Ein Schwerpunkt der Caritas liegt hier auf der Betreuung und Ausbildung von unbegleiteten Kindern. Jeder Monat in dem die Kinder keine Schulbildung erhalten, macht es später schwerer in der Schule wieder anzuknüpfen.

Auch in Mazedonien sind Flüchtlinge, die nach Schließung der sogenannten Balkan-Route im März 2016 hier gestrandet sind, weiterhin auf Hilfe von Außen angewiesen. Auch hier hilft die Caritas unbegleiteten Kinder und verteilt darüber hinaus frisches Obst und Gemüse.

Naher Osten

Die Caritas Österreich hat seit Ausbruch der Krise 2011 mehr als 12,7 Millionen Euro für die Nothilfe und Unterstützung syrischer Flüchtlinge im Nahen Osten zur Verfügung gestellt. Damit wurden bzw. werden etwa 128.000 Menschen, rund die Hälfte davon Kinder, mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Decken, Matratzen, Winterkleidung, Schulbildung, medizinischer Hilfe sowie der Reparatur und Verbesserung ihrer notdürftigen Unterkünfte über Partner in Jordanien, im Libanon und in Syrien unterstützt.

Ägypten

Für die österreichische Caritas ist die Caritas Salzburg seit 2002 in Ägypten federführend tätig. Neben der Unterstützung von Straßenkindern in Alexandria, Slummädchen in Kairo und sudanesischen Flüchtlingskindern, die es schon seit längerem gibt, wird die Unterstützung künftig auch auf die im Land lebenden syrischen Flüchtlinge ausgeweitet. Projekte werden in Alexandria gefördert. Jährlich sollen mit den zur Verfügung gestellten Mitteln mehr als 3.000 Menschen erreicht werden.