Kältetelefone und Hotlines

Kalte Temperaturen machen die Situation für obdachlose Menschen noch schwieriger.
Wenn ihr Menschen seht, bei denen Sie nicht wissen, ob sie Hilfe brauchen:

  1. Ansprechen und fragen, ob sie Hilfe brauchen.
  2. In Notfällen unbedingt die Rettung rufen (Telefonnummer 144)


Für konkrete Hilfe bitte eines unserer Kältetelefone oder eine unserer Einrichtungen kontaktieren:

  • Wien - Kältetelefon: 01/ 480 45 53 (0-24 Uhr) - ab November bis Ende April
  • Eisenstadt - Kältetelefon: 0676/ 837 303 22 (8-22 Uhr) - ab November März 
  • Steiermark - Kältetelefon: 0676/ 880 15 8111 (18-24 Uhr) - ab 16. November
  • Kärnten - Kälte-Hotline: 0463/39 60 60 (18-6 Uhr) - ab 1. November Tagesstätte
    Eggerheim: 0463/ 555 60 37 (8-18 Uhr)
  • Salzburg - Kältetelefon: 0676/ 848 210 651 (0-24 Uhr) - Anfang November bis Ende März
  • Tirol - Kältetelefon: 0512/21 447 (0-24 Uhr)
  • Vorarlberg - Caritas Center Feldkirch: 05522/ 200 1700 (8-12 und 13-16 Uhr).
    Notschlafstelle am Jahnplatz 4 in Feldkirch: 05522/ 200 1200 (16.30 - 8 Uhr).
    Caritas Café 05522/200 1570 Mo-Fr 8.30-14 Uhr, Sa 8.30-12 Uhr
  • Oberösterreich - In Linz kümmert sich im Auftrag des Magistrats der Verein B37 um das Streetwork.
    Kontakt: Verein B37, Telefon: 0732/77 67 67-560, E-Mail: kaelteschutz(at)b37.at
  • Niederösterreich - Die Obdachlosenbetreuung in St. Pölten obliegt der Emmausgemeinschaft, die auch Notschlafstellen anbietet.
    Kontakte von Wohnungslosen-Einrichtungen unter: http://www.netwo-noe.at/

Damit niemand im Freien schlafen muss

Als Caritas sehen wir heute, dass Obdachlosigkeit sehr viele Gesichter besitzen kann. Es sind nicht mehr nur die klassischen Stereotypen, also wohnungslose, ältere Männer mit zerschlissener Kleidung und Rauschebart, sondern auch junge Menschen und Frauen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind.

Was es bedeutet, obdachlos zu sein

Obdachlos zu sein, bedeutet viel mehr als "nur" kein Dach über dem Kopf zu haben. Nicht nur Nässe, Kälte und Hunger gehen den Menschen auf der Straße unter die Haut, sondern vor allem auch Ablehnung und das Unverständnis vieler Mitmenschen. Obdachlosigkeit kostet Kraft und Obdachlosigkeit bedeutet Stress. Obdachlosigkeit macht krank und vor allem einsam.

Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit

So können Sie obdachlosen und wohnungslosen Menschen helfen

Jetzt33,- spenden!

Nacht im Mutter-Kind-Haus

Schlafplatz für Mutter und Kind

Mit 33 Euro können wir eine Frau und ihr Kind eine Nacht lang in einer Notschlafstelle unterbringen und sie versorgen.

Jetzt50,- spenden!

Schlafsack

Schlafsack und warme Mahlzeit

Mit 50 Euro können wir einen obdachlosen Menschen in Österreich mit einem winterfesten Schlafsack (bis -24 Grad) und einer warmen Mahlzeit versorgen.

Jetzt100,- spenden!

Notschlafstelle für eine Woche

Ein Dach über dem Kopf

Mit 100 Euro sichern Sie die Unterbringung und Versorgung eines obdachlosen Menschen in einer Notschlafstelle für eine Woche.

Mann mit Bart isst in der Gruft in Wien eine Suppe

Definition von Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit

Obdachlos ist nicht gleich obdachlos. Viele Menschen ohne eigene Wohnung kommen kurzfristig bei Freunden oder Verwandten unter. Viele werden bereits in Einrichtungen betreut und untergebracht. Deshalb sollten Sie zwischen obdachlos, wohnungslos, ungenügendem und ungesichertem Wohnen unterscheiden.

  • Obdachlos sind Menschen, die ohne Unterkunft leben oder keinen festen Wohnsitz haben.
  • Wohnungslos sind Menschen, die in Einrichtungen mit begrenzter Aufenthaltsdauer leben.
  • Ungesichteres Wohnen bedeutet, wenn jemand ohne Mietverhältnis temporär bei Freunden oder Bekannten unterkommt.
  • Ungenügendes Wohnen bedeutet, wenn jemand in einer notdürftigen und unkonventionellen Behausung lebt.

Diese Definitionen entstammen der Europäischen Typologie von Obdachlosigkeit, Wohnungslosigkeit und prekärer Wohnversorgung (ETHOS – European Typology on Homelessness and Housing Exclusion, veröffentlicht 2005).

Einrichtungen der Caritas für wohnungslose Menschen

So helfen wir wohnungslosen und obdachlosen Menschen

Wir betreiben in ganz Österreich 41 Wohnungsloseneinrichtungen mit 1.793 Plätzen sowie 12 Mutter-Kind-Häuser mit Wohnplätzen für 168 Mütter und 242 Kinder. Außerdem werden 310 Startwohnungen zur Verfügung gestellt, in denen wohnungslose Menschen einen ersten Schritt in eine bessere Zukunft machen können. Zudem werden in 25 Einrichtungen die ambulante Beratung, Ausspeisung und medizinische Betreuung angeboten.


Ihre Spende macht einen Unterschied!