Südsudan

Der Südsudan ist durch die jahrzehntelangen Kriege schwer gezeichnet. Es mangelt an allem: Nahrungsmittel, medizinischer Versorgung, Infrastruktur, Arbeitsplätzen und auch an Ausbildungsmöglichkeiten.

Der jüngste Staat der Welt kommt nicht zur Ruhe. Die Felder konnten aufgrund des immer wieder aufflammenden Bürgerkrieges nicht bestellt werden. Die Kämpfe haben viele Familien gezwungen, ihre Häuser, ihre Anbauflächen und ihr Vieh zurückzulassen. Die Caritas versorgt Binnenflüchtlinge mit dem Notwendigsten, finanziert Schulen und Ausbildungszentren und fördert im Südwesten des Landes landwirtschaftliche Aktivitäten.

Laut World Food Programme sind derzeit 7,1 Millionen Südsudanesen vom Hunger bedroht (Juli 2018). Die UN berichtet von 1,76 Millionen Flüchtlinge innerhalb des Südsudans und 2,47 Millionen Menschen, die vor den Kriegswirren in die benachbarten Länder geflohen sind, insbesondere Uganda, Äthiopien und Kenia. 

 

Unsere Projekte im Südsudan

Teaching Teachers - Südsudan

Die Caritas unterstützt in Zusammenarbeit mit der ‚Solidarität mit dem Südsudan‘ die Ausbildung von GrundschullehrerInnen und trägt somit zur Verbesserung der Bildungschancen im Südsudan bei.

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Nahrung für Babys und Kleinkinder - Südsudan

Reis, Linsen, Bohnen und Gemüse ermöglichen Babys und Kleinkindern eine gesunde Entwicklung.

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Landwirtschaftstraining für Frauen - Südsudan

In diesem Projekt werden Frauen darin geschult, ihre kleine Landwirtschaft ökologisch und effizienter zu führen sowie die produzierten Überschüsse gewinnbringend zu vermarkten, um damit ihre Familien langfristig ernähren und ihren Kindern eine Schulbildung ermöglichen zu können.

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Schule für Flüchtlingskinder in Juba - Südsudan

Bildung mildert die psychologischen Belastungen von Kriegs- und Gewalterfahrungen und bedeutet ein gewisses Maß an Normalität und Stabilität im Alltag der Kinder. Zudem hat Bildung eine wichtige Schutzfunktion vor Ausbeutung und Missbrauch.

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Mit Kleintraktoren gegen Hunger - Südsudan

Die kriegerischen Auseinandersetzungen haben im Südsudan zu einer katastrophalen Ernährungssituation geführt. Hoffnung bringt eine Schulungsfarm. Dort lernen 1.000 Bauernfamilien, ihre Erträge zu steigern.

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Hilfe für südsudanesische Flüchtlinge in Norduganda - Uganda/Südsudan

Die Caritas unterstützt 4.300 südsudanesische Flüchtlinge im Palorinya Camp im Norden Ugandas.

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Nahrungsmittelhilfe für Bürgerkriegs-Vertriebene in Juba - Südsudan

Im Südsudan mussten seit Ausbruch des Bürgerkriegs rund 4 Millionen Menschen - ein Drittel der Bevölkerung - vor Gewalt und Konflikt flüchten. Viele von ihnen fanden nach monatelangen Märschen in der Pfarre Gumbo in der Hauptstadt Juba sichere Aufnahme. Im dortigen Flüchtlingscamp leben seit Juli 2016 15.000 Menschen, vor allem Frauen und Kinder. Die österreichische Caritas unterstützt die Pfarre seither mit humanitären Gütern, zB medizinischen...

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Landwirtschaft in Wulu

Traditionelle Wege verlassen: Wie Jäger und Sammler im Südsudan zu Bauern werden und damit zur Unabhängigkeit gelangen

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Grundschule im Südsudan

Knapp 70 Prozent der Erwachsenen im Südsudan können weder lesen noch schreiben. Auch die Zahl der Kinder, die eine Grundschule besuchen ist mit 42 Prozent sehr gering. Da Bildung und Ausbildung für den jüngsten Staat der Erde zwei der wichtigsten Bausteine für eine gesunde Zukunft sind, betreiben wir den Bau, Ausbau und Erhalt einer Grundschule in Lologo.

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Mit einem Handwerk zur Selbständigkeit - Südsudan

Ausgebildete junge Menschen können nicht nur ihre Familien ernähren, sie leisten auch einen wichtigen Beitrag für den Aufbau des gesamten Südsudans.

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