Caritas-BVwG-Asyl-Projekt

© Otto Hainzl

Das Projekt ermöglicht Klient*innen der Caritas (aus der Rechts- bzw. Sozialberatung bzw. aus Einrichtungen der Caritas in allen Diözesen außer Burgenland und Tirol) eine kostenlose, qualifizierte asylrechtliche Vertretung in der Beschwerdeverhandlung an allen Außenstellen des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG). Eine Rechtsvertretung ist wichtig, da das Asylverfahren komplex ist und Asylwerber*innen meist sprach- und rechtsunkundig sind. Auch stellt das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht die letzte Möglichkeit dar, die Gründe für eine Gefährdung im Herkunftsland auszuführen.

Zielgruppe

Wir vertreten schutzwürdige Asylwerber*innen, insbesondere: Flüchtlinge im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention, von Folter oder anderer unmenschlicher Behandlung oder von einer Verletzung ihres Rechts auf Achtung des Privat-und Familienlebens bedrohte oder aus anderen Gründen besonders vulnerable Personen, z.B. Traumatisierte, Erkrankte, (alleinstehende) Frauen, Minderjährige oder junge Erwachsene, LGBTIQ-Personen uvm.

 

Ablauf einer Vertretung

Erfährt ein/eine Rechtsberater*in/Sozialberater*in/-betreuer*in von einem Verhandlungstermin eines/einer Klient*in aus der Zielgruppe und möchte der/die Asylwerber*in eine Vertretung, sollte ehest möglich eine Vertretungsanfrage an das Verhandler*innen-Team gestellt werden.

Ist eine Vertretung möglich, bereitet eine der erfahrenen Jurist*innen den/die Asylsuchende/n im Rahmen eines Vorbereitungsgesprächs auf die Verhandlungssituation vor und vertritt ihn/sie in der mündlichen Verhandlung am BVwG. Wenn notwendig, werden weitere Vertretungshandlungen gesetzt.

 

Konkrete Anfragebeantwortungen

Falls spezielle Fragen in Bezug auf das Beschwerdeverfahren am BVwG und der aktuellen Rechtsprechung bestehen, können sich Rechtsberater*innen oder Rechtsanwält*innen ebenfalls gerne an das Projektteam wenden. 

Kontakt

Albrechtskreithgasse 19-21

1160 Wien