Portrait Mädchen mit Migrationshintergrund

Projekt „Rechtsschutz für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge am Bundesverwaltungsgericht“

Das Projekt „Rechtsschutz für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge am Bundesverwaltungsgericht“ ermöglicht eine kostenlose, qualifizierte asylrechtliche Vertretung in der Beschwerdeverhandlung an allen Außenstellen des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG). Eine Rechtsvertretung ist wichtig, da das Asylverfahren komplex ist und AsylwerberInnen meist sprach- und rechtsunkundig sind. Auch stellt das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht die letzte Möglichkeit dar, die Gründe für eine Gefährdung im Herkunftsland auszuführen.

 

Zielgruppe

Wir vertreten besonders schutzwürdige AsylwerberInnen, nämlich: Flüchtlinge im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention, von Folter oder anderer unmenschlicher Behandlung oder von einer Verletzung ihres Rechts auf Achtung des Privat-und Familienlebens bedrohte oder aus anderen Gründen besonders vulnerable Personen, z.B. Traumatisierte, Erkrankte, (alleinstehende) Frauen, Minderjährige oder junge Erwachsene, LGBTIQ-Personen uvm.

 

Ablauf einer Vertretung

Erfährt ein/eine RechtsberaterIn von einem Verhandlungstermin eines/einer KlientIn aus der Zielgruppe und möchte der/die AsylwerberIn eine Vertretung, sollte ehest möglich eine Vertretungsanfrage an die Projektleitung gestellt werden.

Ist eine Vertretung möglich, bereitet eine der erfahrenen JuristInnen den/die Asylsuchende/n im Rahmen eines Vorbereitungsgesprächs auf die Verhandlungssituation vor und vertritt ihn/sie in der mündlichen Verhandlung am BVwG. Wenn notwendig, werden weitere Vertretungshandlungen gesetzt.

 

Konkrete Anfragebeantwortungen

Falls spezielle Fragen in Bezug auf das Beschwerdeverfahren am BVwG und der aktuellen Rechtsprechung bestehen, können sich RechtsberaterInnen oder RechtsanwältInnen ebenfalls gerne an das Projektteam wenden.