Burkina Faso

Überleben durch Vorsorge sichern

Burkina Faso ist eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Das Hauptproblem der Menschen dort ist die ständige Trockenheit: Regelmäßig kommt es zu Hungerkrisen und der Klimawandel ist in der westafrikanischen Sahelzone schon stark zu spüren. Wenn nicht die Hitze die Ernte zerstört, dann sind es sintflutartige Regenfälle, die ganze Felder hinwegschwemmen. Die Kindersterblichkeitsrate liegt bei 10 Prozent und auch AIDS breitet sich immer weiter aus.

Die Caritas der Diözese Innsbruck engagiert sich deshalb vor allem in den Bereichen der Hungervorsorge, Ernährungs- und Wassersicherheit. Aber auch auf dem Gesundheitssektor und bei Bildungsprojekten ist die Caritas gemeinsam mit ihren Projektpartnern vor Ort aktiv.

Frauen mit Kind bei einem Dorftreffen.
Projektarbeit Burkina Faso

Unsere Projekte in Burkina Faso

Frau steht an der Tafel, erklärt etwas, um sie herum einige Personen.
Frauen bekämpfen Hunger und die Folgen des Klimawandels

Mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte weltweit sind Frauen, sie dürfen aber nur in den seltensten Fällen Entscheidungen treffen. In der Landwirtschaft tätige Frauen in Burkina Faso, Mali und Senegal bekommen durch das Programm "SAGES" eine stärkere Stimme, mehr Autonomie und Gleichberechtigung sowie erhöhte Ernährungssicherheit.

Ein Mann bei der Feldarbeit.
Ernährungssicherheit für Familien

Familien in ländlichen Regionen werden in ihrer Viehzucht oder ihrem Gemüseanbau unterstützt und erhalten neben landwirtschaftlichem Gerät, Saatgut und Schulungen eine permanente Trinkwasserversorgung.

Ein Schulkind beim Hausaufgaben machen.
Zugang zu Schulbildung

Das Projekt ermöglicht Halb- und Vollwaisen sowie Kindern aus armen Verhältnissen den regelmäßigen Schulbesuch und legt damit den Grundstein für einen erfolgreichen Schulabschluss.

Zwei Frauen hinter einer Wasserpumpe.
Nachhaltige Landwirtschaft im Sahel

Im Sahel wächst grüne Hoffnung: Durch nachhaltige Methoden der landwirtschaftlichen Bodennutzung verbessern Frauen die Bodenfruchtbarkeit und damit die Ernährungssituation ihrer Familien.

Eine Mutter mit Kind auf dem Arm.
Ernährungszentren für Mütter

Ernährungszentren sind Hoffnungsorte für viele Mütter mit unterernährten Kindern. In der Diözese Dori in Burkina Faso stehen drei dieser Anlaufstellen. Mangel- und Unterernährung und deren Ursachen werden in Djibo, Gorom-Gorom und Liki der Kampf angesagt. Konkrete Hilfe und viel Bildungsarbeit werden geboten.

Schüler*innen in einem Klassenzimmer.
Schulbildung für Mädchen

Der Zugang zu Bildung ist in Burkina Faso bei weitem keine Selbstverständlichkeit. Landesweit können rund 67% der Mädchen und Frauen über 15 Jahre nicht Lesen und Schreiben. Im Norden des Landes im Sahel ist diese Analphabetenrate sogar deutlich höher.

Hilfe nach Ausbruch der COVID-19-Pandemie

Burkina Faso und Senegal sind von der COVID-19-Pandemie stark betroffen und die Länder haben mit zahlreichen Herausforderungen zu kämpfen. Das Programm RECOUVRER soll die Folgen der COVID-19 Pandemie mindern.