zuletzt aktualisiert: 18.02.2026
Der Krieg in der Ukraine verursacht täglich dramatisches Leid, und dies bereits seit 2014. Das ursprünglich im Donbas entwickelte Projekt wurde nach dem Großangriff in sicherere Gebiete in der Westukraine verlegt. In Odesa, Ternopil und Khmelnytskyi kommt es nun sowohl geflüchteten als auch dort lebenden Kindern zugute, die durch die Angebote psychologisch unterstützt und gestärkt werden.
Rund um die Städte Ternopil, Khmelnytskyi und Odesa wurden jeweils 6 Schulen ausfindig gemacht und die Räume (inklusive des vorgeschriebenen Bombenschutzkellers) für die Betreuung der Kinder adaptiert. Nach einer gemeinsamen Einschulung nahm das aus Sozialarbeiter*innen und Pädagog*innen bestehende Projektteam die Aktivitäten auf. In sicheren Räumen können die Kinder sich entspannen, spielen, an Aktivitäten teilnehmen und lernen in den 6 Modulen der Safe Space Methode, mit dem kriegsbedingten und auch anderem Stress besser umzugehen, positiv zu kommunizieren, Freundschaften zu pflegen und Konflikte zu lösen. Lehrer*innen erhalten Einschulungen in die Methode und können sich in Dialogen und Supervisionen austauschen.
Mit dem Projekt werden 14.400 Kinder, 1.500 Lehrer*innen und 900 Eltern erreicht.
Aufgrund des Erfolges ist das Projekt mittlerweile in die zweite Runde gegangen und wurde erweitert: Es werden mit den Kindern nun auch Kinderparlamente durchgeführt, und die Lehrer*innen von 18 weiteren Schulen erhalten die Ausbildung in der Safe Space Methode. Um eine landesweite Verbreitung zu ermöglichen, wurde das Curriculum in den offiziellen Trainingskatalog des Bildungsministeriums aufgenommen.