Psychosoziale Unterstützung

 

Der Krieg in der Ukraine verursacht täglich dramatisches Leid, und dies bereits seit 2014. Das ursprünglich im Donbas entwickelte Projekt wurde nach dem Großangriff in sicherere Gebiete in der Westukraine verlegt. In Odesa,Ternopil und Khmelnitisky kommt es nun sowohl geflüchteten als auch dort lebenden Kindern zugute, die durch die Angebote psychologisch unterstützt und gestärkt werden.

Rund um die Städte Ternopil, Khmelnitsky und Odessa wurden jeweils 6 Schulen ausfindig gemacht und die Räume (inklusive des vorgeschriebenen Bombenschutzkellers) für die Betreuung der Kinder adaptiert. Nach einer gemeinsamen Einschulung nahm das aus Sozialarbeiter*innen und Pädagog*innen bestehende Projektteam die Aktivitäten auf. In sicheren Räumen können die Kinder sich entspannen, spielen, an Aktivitäten teilnehmen und lernen in den 6 Modulen der Safe Space Methode, mit dem kriegsbedingten und auch anderem Stress besser umzugehen, positiv zu kommunizieren, Freundschaften zu pflegen und Konflikte zu lösen. Während der ersten 3 Projektjahre nahmen 12.437 Kinder und 1.999 Eltern an Projektaktivitäten teil. 1.520 LehrerInnen erhielten Einschulungen in die Methode und konnten sich in Dialogen und Supervisionen austauschen. 

Aufgrund des Erfolges ist das Projekt mittlerweile in die zweite Runde gegangen und wurde erweitert: Es werden mit den Kindern nun auch Kinderparlamente durchgeführt, und die Lehrer*innen von 18 weiteren Schulen erhalten die Ausbildung in der Safe Space Methode. Aktuell laufen Bemühungen, das Curriculum in Zukunft in den offiziellen Trainingskatalog des Bildungsministeriums aufzunhemen, um eine landesweite Verbreitung zu ermöglichen. 

„Mein Kind kann wieder Kind sein. Sie ist richtig aufgeblüht, gerne mit ihren neuen Freunden unterwegs und spricht jetzt offen mit mir.“

eine Mutter,
über die Entwicklung ihrer Tochter

Ihre Spende kommt Kinderhilfsprojekten in der Ukraine zu gute.

Bitte helfen Sie uns, dieses Projekt weiterhin umsetzen zu können!