Glockenläuten gegen den Hunger

Kirchturmglocken, © fietzfotos

Aktionstag am 31. Juli 2026 in ganz Österreich

In ganz Österreich läuten um 15 Uhr über 3.000 Kirchenglocken für fünf Minuten. Dieses Läuten soll ein starkes Zeichen setzen: Jeden Tag sterben Menschen an Hunger oder den Folgen von Hunger. Gleichzeitig rufen wir damit zum Engagement gegen Hunger auf. 

Gemeinsam für eine Zukunft ohne Hunger

Weltweit leiden 673 Millionen Menschen an Hunger. Einer der Hauptgründe dafür ist die Klimakrise: Dürreperioden, Überschwemmungen und Stürme nehmen zu und zerstören immer häufiger Ernten – vor allem betroffen sind Menschen im globalen Süden, Menschen die ohnehin kaum genug zum Leben haben, Menschen die am wenigsten zur Klimakrise beigetragen haben. Besonders dramatisch ist die Lage etwa im Südsudan. Jahre der Gewalt haben das Land gezeichnet, die Wirtschaft ist am Boden, viele Menschen sind auf der Flucht. Gleichzeitig führen immer häufigere Dürren und Überschwemmungen dazu, dass Lebensgrundlagen verloren gehen. 

Glocken gegen den Hunger

Setzen wir gemeinsam ein Zeichen!

Wir läuten gemeinsam die Glocken gegen Hunger.

Was können Pfarren tun?

  • Mitmachen beim Glockenläuten und es bekannt machen! Um bereits im Vorfeld auf das Glockenläuten gegen Hunger aufmerksam zu machen, könnte man eine Ministrant*innengruppe, die Jungschar oder den Kirchenchor einladen, den Glockenturm zu besuchen.
  • Fotos und Filme vom pfarrlichen Glockenläuten bitte öffentlich mit dem Hashtag #GlockenGegenHunger bzw. #KlimaGegenHunger auf Social Media posten. Es darf aber auch eine Fahrradglocke betätigt oder eine Kuhschelle geläutet werden – Und natürlich kann auch das Glockenläuten selbst am 31. Juli um 15 Uhr gepostet werden.
  • Kurz-Video zum Glockenläuten: Eine Pfarrcaritas-Mitarbeiterin, ein Pfarrgemeinderat oder eine Kirchenbesucherin dreht ein kurzes Video und erklärt vor der Pfarre stehend (oder vielleicht sogar im Glockenturm?), warum ihr/ihm der Kampf gegen den Hunger ein Anliegen ist. Mit #KlimaGegenHunger posten und so dazu beitragen, dass die Aktion bekannt wird!
  • Unterstützung durch Info-Material in der Pfarre: Streuen Sie die Botschaft zur Hungerhilfe in Ihrer Pfarre! Hängen Sie Plakate auf, verweisen Sie von Ihrer Website auf die der Caritas (www.caritas.at/hunger) oder erzählen Sie einfach in Ihrem Umfeld von der Situation in den betroffenen Ländern, damit möglichst viele Menschen von dieser stillen Katastrophe erfahren!

Jede Art der Hilfe ist willkommen und wird dringend benötigt!
Danke schon jetzt für Ihre Unterstützung!

Mit Ihrer Spende Hoffnung schenken

Ihre Unterstützung macht einen großen Unterschied! Während unsere bisherigen Hilfen vielen Menschen geholfen haben, gibt es noch viel mehr zu tun. Mit Ihrem Beitrag können wir gemeinsam den Hunger bekämpfen und eine bessere Zukunft schaffen.

Schon mit 50 Euro können wir Lebensmittelpakete bereitstellen, die eine fünfköpfige Familie bis zu vier Wochen versorgen.

Wir sind vor Ort und leisten direkte Hilfe!