Für eine Zukunft ohne Hunger

Gemeinsam leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe.

  • Jeder 10. Mensch weltweit leidet an Hunger.
  • Jedes 3. Kind in Afrika ist chronisch unterernährt. 
  • Gemeinsam wollen wir 40.000 Familien nachhaltig vor Hunger bewahren.

In einer Welt, in der es genug Nahrung für alle gibt, geht jeder Zehnte mit leerem Magen zu Bett. Jeden Tag kämpfen Millionen Mütter und Väter weltweit darum, dass ihre Kinder nicht hungrig einschlafen müssen. In Afrika ist jedes dritte Kind chronisch unterernährt. Mangelernährung hat vor allem für Kinder schwerwiegende Folgen: Die Kinder sind zu klein für ihr Alter, ihre Organe wachsen nicht, sie können sich körperlich und geistig nicht altersgemäß entwickeln. Kinder, die ständig hungern, haben keine Kraft, werden öfter krank und können in der Schule nicht lernen. Oft sind sie so stark geschwächt, dass  eine harmlose Durchfallerkrankung lebensbedrohlich wird.

Unser Ziel: 40.000 Familien dabei unterstützen, den Hunger zu besiegen!

Wir haben uns diesen Sommer das Ziel gesetzt, gemeinsam mit Ihrer Hilfe 40.000 Familien vor den Langzeitfolgen von Hunger und Unterernährung zu bewahren.

Jetzt gemeinsam helfen!

Caritas Präsident Michael Landau zu Besuch in einem Ernährungszentrum in Kinshasa

"Mit 20 Euro ist es möglich ein unterernährtes Kind drei Monate lang mit der notwendigen Zusatzernährung zu versorgen. Helfen wir diesen Kindern gemeinsam!" Caritas Präsident Michael Landau besucht ein Ernährungszentrum in Kinshasa, DR Kongo.

Wir müssen die Ursachen von Hunger bekämpfen!

Erstmals seit langem ist die Zahl der hungernden Menschen weltweit wieder gestiegen: 821 Millionen Menschen leiden an Hunger. Vor allem die Länder in Afrika sind betroffen, durch Gewaltkonflikte und durch die Klimakrise.

Die Caritas leistet Ernährungshilfe und arbeitet daran, Familien und Dörfer widerstandsfähiger gegen die Auswirkungen der Klimakrise zu machen. Schulungen im nachhaltigen Anbau sollen die Ernährungssicherheit von Bauern-Familien erhöhen. Neben Aus- und Weiterbildung – vor allem für Frauen - ist eine sichere Wasserversorgung und der Ausbau von Infrastruktur in ländlichen Gebieten unbedingt notwendig.

Insgesamt unterstützt die Österreichische Caritas 50 Projekte in Afrika, um nachhaltig die Ernährungssituation von Familien zu verbessern. Das Globale Ziel der Vereinten Nationen, Hunger bis in das Jahr 2030 zu beseitigen (#SDG2), ist erreichbar. Die Caritas leistet dazu einen Beitrag.

Hilfe gegen Hunger in der DR Kongo

Schwester Scolastique, die unermüdliche Helferin

Bei einem Lokalaugenschein in Kinshasa konnten wir uns überzeugen, dass Ihre Hilfe ankommt. Täglich kommen mehr als 40 Mütter mit ihren Kleinkindern zu Schwester Scolastique ins Ernährungszentrum. Mit routinierten Handgriffen untersucht die Schwester die unterernährten Kinder. „Wir haben es schon geschafft“, sagt Scolastique und weiß, dem Kind geht es schon besser, das Maßband zeigt schon fast wieder grün.

So können wir dank Ihrer Unterstützung konkret helfen:

Äthiopien

In Äthiopien stehen durch die langanhaltende Dürreperiode den Haushalten immer weniger landwirtschaftliche Nutzflächen zu Verfügung: Im Durchschnitt nur mehr weniger als ein halber Hektar. Weil ihnen die Lebensgrundlage fehlt, musste eine Million Menschen fliehen. Durch Ihre Spende konnten wir bereits über 4.400 Menschen, darunter 700 Kinder, mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Kochgelegenheiten sowie Notfallmedikamenten versorgen.

Burundi

Bis 2006 litt Burundi unter einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg und zählt zu den ärmsten, am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Dank Ihrer Hilfe können wir Babys und Kleinkinder mit Essen versorgen, durch Ziegenprojekte zur Selbstversorgung der Bevölkerung beitragen, und mit Schulungen und landwirtschaftlichen Geräten dabei unterstützen die Ernährungssituation langfristig zu sichern. 

DR Kongo

In der Demokratischen Republik Kongo kann die Caritas durch Spenden vier Ernährungszentren in der Nähe der Hauptstadt Kinshasa betreuen. Dorthin bekommen verzweifelte Mütter Hilfe, deren Kindern, dramatische Symptome von Unterernährung zeigen. Die Kinder werden mit überlebensnotwendiger Zusatznahrung versorgt und zusätzlich werden die Frauen geschult, wie sie ihre Kinder vor Unterernährung bewahren können.

Südsudan

Im Südsudan sind derzeit über sieben Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Jahrelange Konflikte haben zur Flucht von Millionen Menschen geführt. Mit Ihrer Hilfe unterstützen wir 3.000 Flüchtlingsfamilien mit Nahrungsmitteln: unterernährte Babys und Kleinkinder werden in Ernährungszentren aufgepäppelt. Um die Situation nachhaltig zu verbessern, bieten wir Landwirtschaftstrainings an. 

Senegal

Im Senegal, in der Gemeinde Oulampane, werden Ziegen und Schafe vor allem an Frauengruppen vergeben. Damit können die Frauen für sich und ihre Kinder zusätzliches Einkommen sichern und den Kindern eine nahrhafte Mahlzeit bieten.

Mosambik

Innerhalb von nur zwei Monaten wurde Mosambik gleich von zwei Sturmkatastrophen heimgesucht. Noch immer sind weite Landstriche zerstört. Wir helfen vor Ort, verteilen Nahrungsmittel und Saatgut. Aber es wird noch lange Hilfe benötigt, bis die erste eigene Ernte wieder eingefahren werden kann. 

Uganda

In Uganda sind die Klimakrise und die damit einhergehenden Dürreperioden die Hauptursachen für die ständige Nahrungsmittelknappheit. Mit Ihrer Hilfe können wir mit Partnern vor Ort die Ernährungssituation sowie die Einkommensmöglichkeiten der Bevölkerung verbessern.

Naher Osten

5,5 Millionen SyrerInnen wissen derzeit nicht, wie sie sich ernähren sollen. Die andauernde Gewalt hat die Menschen in eine Spirale von Armut, Elend und Hunger gebracht. Zusätzliche Wetterkapriolen haben zu Ernteausfällen geführt, unzählige Menschen in Syrien sind nun auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Aber nicht nur in Syrien ist die Lage prekär, auch im Nachbarland Libanon wird dringend Hilfe benötigt. 

Ihre Spende kann viel bewirken:

 

So wirkt Ihre Spende

Die Caritas hilft im Kampf gegen den Hunger auf zwei verschiedenen Ebenen:

  1. Nothilfe: Wir retten Menschen während einer Hungerkrise vor Unter- und Mangelernährung.
  2. Langfristige Hilfe: Wir helfen dabei, dass sich die Betroffenen auch nach der Krise selbst versorgen können. Gemeinsam leisten wir so Hilfe zur Selbsthilfe.

1. Nothilfe in der Hungerkrise

In Krisen werden Menschen so rasch wie möglich mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln versorgt. Dazu werden Medikamente und Hygieneartikel verteilt und schwer unterernährte Kleinkinder in unseren Ernährungszentren versorgt. Die Caritas arbeitet mit verlässlichen lokalen Partnerorganisationen vor Ort um schnell und gezielt Soforthilfe zu leisten. Zum Beispiel in Mosambik. 

2. Langfristige Projekte für eine Zukunft ohne Hunger

Eine Frau auf einem Feld in Afrika

Gleichzeitig arbeitet die Caritas mit Ihrer Unterstützung in derzeit 50 Projekten an der langfristigen Bekämpfung des Hungers. Betroffene werden dabei unterstützt, wieder für sich selbst sorgen zu können. Kleinbäuerinnen und -bauern erhalten Saatgut, Geräte und Nutztiere und werden in Anbaumethoden, Lagerung und Vermarktung geschult. Schulspeisungen ermöglichen Kindern die Teilnahme am Unterricht.

Hunger ist kein Naturgesetz, gemeinsam können wir den Hunger beenden!