Angesichts der zunehmenden Herausforderungen durch den Klimawandel setzt das Projekt auf nachhaltige und gemeinschaftsorientierte Lösungen. Dazu zählen energieeffiziente Kochstellen, Schulungen zur Herstellung lokaler Öfen sowie die Förderung nachhaltiger Lehmziegelproduktion, die ohne das Abholzen von Bäumen auskommt. Zusätzlich werden Baumsetzlinge verteilt, um die Umwelt langfristig zu regenerieren und CO₂-Emissionen zu reduzieren. Innerhalb von fünfeinhalb Jahren sollen so rund 14.860 Tonnen CO₂ eingespart werden.
Parallel dazu arbeiten landwirtschaftliche Berater*innen eng mit den Gemeinden zusammen, um auf die veränderten klimatischen Bedingungen zu reagieren. Durch angepasstes Saatgut, neue Anbaumethoden und gezielte Schulungen werden Bäuerinnen dabei unterstützt, ihre Ernten zu sichern. Während einige Gemüsesorten wie Melanzani gute Erträge liefern, stehen andere Kulturen vor größeren Herausforderungen.
Gemeinsam mit den Familien werden Strategien entwickelt, um Ernährungssicherheit und eine ausgewogene Ernährung zu fördern. Viele Menschen sind von Mangelernährung betroffen, weshalb der Anbau verschiedener Gemüsesorten eine wichtige Rolle spielt. Das Projekt stärkt damit nicht nur die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels, sondern schafft auch langfristige Perspektiven für eine nachhaltige und gerechte Zukunft.