Eine Frau sitzt mit ihrem Baby am Boden und lächelt in die Kamera. Im Hintergrund sind weitere Menschen auf einem Platz zu sehen.

Auslandshilfe der Caritas im Südsudan. © Elisabeth Sellmeier

Hilfe und Perspektiven für geflüchtete Menschen im Südsudan


Seit dem Ausbruch des Konflikts im Sudan im April 2023 haben mehr als 600.000 Menschen, darunter südsudanesische Rückkehrende und sudanesische Geflüchtete, im Südsudan Schutz gesucht. Die meisten erreichen das Land über Einreisepunkte im Bundesstaat Upper Nile State und sind auf Unterstützung angewiesen.

Im Rahmen des POWERFUL-Projekts setzt sich Caritas Malakal dafür ein, sowohl akute Hilfe zu leisten als auch langfristige Perspektiven für die Betroffenen zu schaffen. Dazu gehört die Verteilung von Nahrungsmitteln und die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser sowie Maßnahmen zur Unterstützung beim Wiederaufbau von Lebensgrundlagen. Familien in den Projektgebieten erhalten Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft, Fischerei und einkommensfördernden Aktivitäten, um ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit zu stärken.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung von Frauen und Mädchen, die während ihrer Flucht oft geschlechtsspezifische Gewalt erfahren haben. Frauenzentren bieten ihnen einen geschützten Raum für psychosoziale Beratung und gezielte Unterstützung, um Traumata zu bewältigen und neue Chancen wahrzunehmen.

Darüber hinaus unterstützt Caritas Malakal Rückkehrende im Transitcamp in Malakal Stadt. Dort erhalten sie Nahrungsmittel, Notunterkünfte und andere grundlegende Hilfen, die ihnen einen sicheren Übergang und eine Basis für den Neuanfang ermöglichen.

Dieses Engagement zeigt, wie humanitäre Hilfe und nachhaltige Entwicklungsmaßnahmen Hand in Hand gehen, um Gemeinschaften nicht nur in der Krise zu unterstützen, sondern auch Resilienz und Selbstbestimmung für die Zukunft zu fördern.

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