Eine Gruppe burundischer Frauen steht nebeneinander, einige Frauen halten eine Ziege in der Hand, welche vor ihr steht.

Eine Gruppe Frauen bei der Ziegenübergabe.

Ziegen für Wohlstand und Frieden in Burundi

Ziegen sind anspruchslos und einfach zu halten. Der Mist ist ein wertvoller Dünger der zur Verbesserung des Ertrags auf den Feldern verwendet wird. Ziegen sind leicht zu vermehren, die zwei bis drei Jungen wachsen rasch heran, der weibliche Nachwuchs dient zur weiteren Zucht, die Böcke können verkauft werden.

Alleinerziehende Frauen, Witwen und besonders bedürftige Familien erhalten nach einer umfassenden Schulung über Haltung und Fütterung eine Ziege. Die Ziegen werden vorbeugend geimpft und im 1. Jahr tierärztlich betreut. Die Frauen sind in Gruppen organisiert, in welchen sie sich regelmässig treffen, um sich gegenseitig zu unterstützen und zu beraten. Die Frauen erhalten dadurch die Möglichkeit ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften, um ihre Familie zu erhalten und können so zum Aufschwung des ganzen Dorfes beitragen. 

Die Tiere bringen nicht nur Dünger für die Felder und Nachwuchs, sondern tragen auch zur Versöhnung der ehemals verfeindeten Volksgruppen bei. Bedingung für den Erhalt einer Ziege ist, dass das erste weibliche Kitz an eine Frau einer anderen Volksgruppe weitergegeben werden muss. So vervielfachen sich die Begünstigten des Projektes und die Versöhnung zwischen den verfeindeten Volksgruppen wird gefördert. Die Ziegen spielen somit auch eine wichtige Rolle für die Versöhnung zwischen den Volksgruppen und den Frieden im Land.

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