zuletzt aktualisiert: 18.02.2026
„Egal, wie prekär die Lage der Kinder oder der hilfesuchenden Mütter ist – wir versuchen, ihnen zu helfen. Weggeschickt wird bei uns niemand“, sagt die Leiterin des Fonds Aspern, Vera Koshil.
In dem Projekt sind Kinder und Jugendliche untergebracht. Sie besuchen von dort aus weiterhin ihre Stammschulen, bekommen Essen und werden medizinisch, psychologisch sowie schulisch betreut. Auch Mütter mit Kleinkindern sowie eine Pflegefamilie sind in Gebäuden des Fonds untergebracht und werden betreut. Darüber hinaus gibt es eine weit größere Zielgruppe von Kindern und deren Eltern, die sich in prekären Lebenssituationen befinden und ebenfalls Unterstützung erhalten. Die Eltern lernen gewaltfreie Kommunikation und positive Erziehungsmethoden, um ihre Kinder gut beim Aufwachsen begleiten zu können. Für die Kinder gibt es verschiedene außerschulische Aktivitäten, Psychotherapie, Nähworkshops, Berufsorientierung und weitere Angebote. Zudem wird materielle Hilfe bereitgestellt, und Sozialarbeiter*innen kümmern sich um die Betreuung.
Jetzt leiden die Kinder durch den Krieg unter häufigen Bombenalarmen sowie abwechselnd oder manchmal tagelangen Strom- und Wasserausfällen. Trotzdem hat sich eine gewisse Normalität im Krieg eingestellt – die Bombenschutzkeller sind mittlerweile so ausgestattet, dass die Kinder darin nicht nur sitzen, sondern auch schlafen können.
Nach massiven Problemen durch Kälte, Stromausfälle und Wasserschäden – die sogar eine kurzfristige Evakuierung der Kinder notwendig machten – wird das Kinderzentrum dank einer großzügigen Spende nun mit einem Generator und Heizdecken ausgestattet, um die Versorgung nachhaltig zu sichern.