eine Gruppe junger südsudanesischer Burschen grinst und macht coole Posen für die Kamera.

Zukunft für Straßenkinder in Rumbek

Noch immer zeigen sich im Südsudan die Nachwehen langjähriger Gewalt: viele junge Menschen leben auf der Straße und müssen dort täglich ums Überleben kämpfen. Für einige von ihnen finanziert die Caritas seit Jahren ein Tageszentrum in Rumbek, sowie ihre Schulgebühren für die Elementarstufe.

Ein Moment Ruhe und Frieden

Über 50 Burschen sind es mittlerweile, die täglich ins Tageszentrum der Diözese Rumbek kommen, um sich dort zu waschen, zu essen, gemeinsam zu lernen und zu spielen. Vormittags können die meisten von ihnen in die Schule gehen, da die Caritas das Schulgeld übernimmt. Am Nachmittag finden sie dann in der Tagesstruktur ihren Platz und lernen so einen friedvollen und achtsamen Umgang miteinander, und haben zudem Zeit für Fußball, Tanzen oder Gärtnern. 

Mehrere Burschen konnten mittlerweile die 8-jährige Grundschule abschließen und dank weiterer Unterstützung der Caritas nun auch die fortführende Sekundarschule beginnen. Ihre Leben wurden nachhaltig verändert!

Hoffnung auf Zukunft

Betreut werden die Jugenlichen von einem kleinen engagierten Team aus Sozialarbeiterin, Ordensschwester und freiwilligen Helfern. Da sie bisher am Ende des Tages wieder auf die Straße, zu ihrem Schlafplatz zwischen Marktständen oder in versteckten Ecken, zurückmüssen, plant die Diözese Rumbek mit der Caritas und weiteren Partnern den baldigen Bau eines richtigen Heimes. Damit sie ein würdevolles Leben in Sicherheit leben können und nicht jede Nacht Überfällen, Drogen und anderen Gefahren ausgesetzt sind.