Republik Moldau

Die Menschen in der Republik Moldau haben Unterstützung nach wie vor bitter notwendig. Das Land ist immer noch eines der ärmsten in Europa. Korruption, eine hohe Auswanderungsrate, Bevölkerungsrückgang gepaart mit einer alternden Bevölkerung und ein dürftiges Bildungssystem sind Stolpersteine auf dem Weg zu wirtschaftlichem Wachstum und höherem Lebensstandard.

Aufgrund der hohen Arbeitslosenrate ist Moldau das Land mit der größten Arbeitsmigration ins Ausland. Inzwischen lebt ungefähr ein Viertel der arbeitsfähigen Bevölkerung im Ausland. Leidtragende dieser Entwicklung sind die zurück gelassenen Kinder und alte Menschen. Viele leben in Armut, was vor allem in den ländlichen Gegenden stark spürbar ist. Dort ist die Situation besonders prekär. Viele Dorfbewohner*innen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Gerade der ärmste Teil der Bevölkerung muss daher einen wesentlichen Teil des verfügbaren Einkommens allein für Trinkwasser ausgeben. Auch der Zugang zu medizinischer Behandlung ist am Land teilweise stark eingeschränkt.
 

Sie möchten mehr zur Arbeit der Caritas in Osteuropa erfahren? Eindrücke und Geschichten der letzten Reise in die Republik Moldau finden Sie hier:

Unsere Projekte (Auswahl)

Innovation for Health

Seit Anfang Juli 2021 leistet die Caritas im Rahmen eines 18 Monate langen Projekts einen Beitrag zur Verbesserung des Wohlbefindens und der Gesundheit der am stärksten betroffenen Bevölkerungsgruppen in den drei postsowjetischen Ländern Armenien, Republik Moldau und der Ukraine.

SAFE - Safety Assistance For Elderly

In diesem Projekt wird Hauskrankenpflege für 150 pflegebedürftige, vor allem alleinstehende ältere Menschen mit geringem Einkommen angeboten.

Eine Familie für jedes Kind - Republik Moldau

Armut, Krankheit, Gewalt, ein Mangel an Arbeit und Migration – es gibt viele Gründe, warum Kindern ein sicheres Aufwachsen und angemessene elterliche Betreuung verwehrt bleiben kann.

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