Caritas - Kältetelefone und Hotlines

Die kalten Temperaturen im Herbst und Winter machen das Leben für obdachlose Menschen noch schwieriger. Viele Menschen möchten helfen, wenn sie den Schlafplatz einer obdachlosen Person sehen. 

So kannst du helfen:

  1. Sprich die Person an. Frag, ob sie Hilfe braucht.
  2. Für konkrete Hilfe: Kontaktiere ein Caritas-Kältetelefon oder eine Caritas-Einrichtung.
  3. Ist die Situation lebensbedrohlich oder ist die Gesundheit der Person gefährdet? Dann ruf unbedingt die Rettung unter 144.
  4. Hilf mit einer Spende, damit wir Menschen ohne Zuhause unterstützen können - etwa mit einer warmen Suppe, einem Schlafsack oder einer Nacht in der Notschlafstelle.

Kältetelefone in ganz Österreich

Am besten, du speicherst dir die Nummer gleich ein!

So hilft die Caritas


In ganz Österreich bieten wir in 79 Einrichtungen Hilfe für Menschen ohne Wohnung an. Dort gibt es rund 2.700 Schlafplätze. 12 Mutter-Kind-Einrichtungen bieten rund 380 Müttern und 450 Kindern Schutz. Außerdem stellen wir Startwohnungen bereit. In diesen Wohnungen können wohnungslose Menschen erste Schritte in ein besseres Leben machen. Wir bieten auch Mahlzeiten, Beratung und medizinische Hilfe an.

Je nach Region gibt es verschiedene Hilfsangebote von uns oder unseren Partner*innen. Ein Beispiel ist Streetwork: Dabei gehen Sozialarbeiter*innen Hinweisen nach, suchen obdachlose Personen auf und bieten Hilfe an. Zum Beispiel geben sie Schlafsäcke aus, beraten oder vermitteln einen Platz in einem Notquartier. Es gibt auch Notschlafstellen, wo obdachlose Menschen für die Nacht bleiben können.

€ 100,–

Schlafplatz für eine Woche

€ 50,–

Schlafsack & warme Mahlzeit

€ 10,–

Warmes Essen gegen leeren Magen

Einrichtungen der Caritas für wohnungslose Menschen

Damit niemand im Freien schlafen muss - hilf mit deiner Spende!

Bei der Caritas sehen wir: Obdachlosigkeit betrifft viele verschiedene Menschen. Viele denken bei obdachlosen Menschen an ältere Männer mit zerrissener Kleidung und langem Bart. Doch auch junge Menschen und Frauen sind betroffen. 

Obdachlosigkeit bedeutet mehr, als keinen Ort zum Wohnen zu haben. Menschen auf der Straße leiden unter Nässe, Kälte und Hunger. Besonders schwer sind auch die Ablehnung und das Unverständnis vieler Menschen. Obdachlosigkeit kostet Kraft und verursacht Stress. Sie macht krank und vor allem einsam. Wir helfen.

Hilf mit deiner Spende!

Definition von Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit

Obdachlos ist nicht gleich obdachlos. Viele Menschen ohne eigene Wohnung kommen kurzfristig bei Freunden oder Verwandten unter. Viele werden bereits in Einrichtungen betreut und untergebracht. Deshalb unterscheiden wir zwischen obdachlos, wohnungslos, ungenügendem und ungesichertem Wohnen.

  • Obdachlos sind Menschen, die ohne Unterkunft leben oder keinen festen Wohnsitz haben.
  • Wohnungslos sind Menschen, die in Einrichtungen mit begrenzter Aufenthaltsdauer leben.
  • Ungesichertes Wohnen bedeutet, wenn jemand ohne Mietverhältnis temporär bei Freunden oder Bekannten unterkommt.
  • Ungenügendes Wohnen bedeutet, wenn jemand in einer notdürftigen und unkonventionellen Behausung lebt.

Diese Definitionen kommen von der Europäischen Typologie von Obdachlosigkeit, Wohnungslosigkeit und prekärer Wohnversorgung (ETHOS – European Typology on Homelessness and Housing Exclusion, veröffentlicht 2005).