Corona Nothilfe - Eine Aktion der "Kronen Zeitung" und der Caritas

Hinter uns liegt ein Jahr Corona-Ausnahmezustand. Ein Jahr größte Krise seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Wir alle spüren die Auswirkungen am eigenen Leib. Abstand halten, Maske tragen, Home-Office und Homeschooling fordern uns in unserem Alltag.

Viele trifft es aber noch härter. Viele Menschen machen sich große Sorgen. Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit oder das Ringen von Selbstständigen stellt ganze Existenzen in Frage, viele stehen vor dem wirtschaftlichen Ruin.

Corona Nothilfe hat für viele das Schlimmste verhindert

Als im März 2020 bekannt wurde, dass Österreich „heruntergefahren“ wird und nur systemerhaltende Infrastruktur offenbleiben soll, war für die Caritas und die „Kronen Zeitung“ schnell klar: Jetzt müssen wir zusammenhalten. Jetzt müssen wir etwas tun. Gemeinsam starteten sie die Corona-Nothilfe und konnten damit viele Menschen vor dem Schlimmsten bewahren:

  • Die Caritas hat bereits zu Beginn der Pandemie die Corona-Nothilfe-Hotline eingerichtet. Menschen, die in akuten finanziellen Krisen sind, nicht wissen wie sie die Miete oder den nächsten Einkauf zahlen sollen, können sich unter der Nummer 05/1776-300 rasche und unbürokratische Hilfe und Beratung holen.
  • Es konnten beispielsweise in Wien zusätzliche Notquartiere für obdachlose Menschen eingerichtet werden, die teils während des Lockdowns auch tagsüber geöffnet waren. Zahlreiche Lebensmittel-Notausgaben und Hauszustellungen wurden organisiert. Die finanzielle Soforthilfe für Mieten, Strom- und Heizkosten wurde ausgebaut.
  • In Oberösterreich bekamen letztes Jahr etwa 1.260 Erwachsene und Kinder Hilfe durch Geld- und Nahrungsunterstützung.
  • In Salzburg wurden 4.000 Lebensmittelpakete verteilt und 7.500 Übernachtungen in Notschlafstellen ermöglicht.
  • In Niederösterreich wurden Menschen mit Kleidergutscheinen in Wert von 214.000 Euro unterstützt.

All das – und vieles mehr - war dank der zahlreichen Spenden für die Corona-Nothilfe-Aktion möglich.

Armut in Mitte der Gesellschaft angekommen

Ein Jahr später ist der Andrang an Hilfesuchenden enorm. Viele Menschen wenden sich verzweifelt an die 53 Caritas Sozialberatungsstellen, weil sie ihr Erspartes aufgebraucht haben, nicht mehr weiterwissen. Menschen, die sich nie gedacht hätten, je Hilfe der Caritas in Anspruch nehmen zu müssen.

Das Bild von Armut oder existentieller Not hat sich verändert. Betroffen sind Selbstständige, die ihre Firmen zusperren mussten. Menschen, die durch Corona völlig unerwartet ihren Job verloren haben oder ihrer Arbeit nur noch teilweise nachgehen können. Dazu werden in Kürze viele, die zu Beginn der Krise arbeitslos wurden, jetzt in die Notstandshilfe rutschen. Das bedeutet weitere finanzielle Einbußen und damit eine Vergrößerung ihrer Perspektivenlosigkeit. In Österreich ist die Armut in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

So können Sie helfen:

  • Mit 30 Euro können wir finanzielle Hilfe leisten, beispielsweise mit einem Miet- oder Heizkostenzuschuss unterstützen.
  • Mit 50 Euro kann eine Frau und ihr Kind im Mutter-Kind-Haus eine Woche lang mit dem Notwendigsten versorgt werden: Windeln, Hygieneartikel, Babynahrung, Lebensmittel.
  • Mit 400 Euro können wir die Ausgabe der Mittagessen in einer Obdachloseneinrichtung sicherstellen.

Wir halten zusammen

Auch wenn die Zukunft derzeit ungewiss scheint, glauben wir ganz fest daran, dass wir unser Land gemeinsam sicher durch die Krise bringen können. Denn als Österreichs größte Hilfsorganisation wissen wir um die Kraft der Solidarität, die bereits jetzt an allen Ecken zu spüren ist, die Stärke des Zusammenhalts und der Nächstenliebe. Oder wie Caritas Präsident Michael Landau sagt "Auch wenn wir zueinander Abstand halten müssen, können wir uns innerlich nahe sein."

Danke für Ihre Mithilfe!