Corona Nothilfe - Eine Aktion der "Kronen Zeitung" und der Caritas

Die aktuelle Corona Krise ist für uns alle eine gewaltige Herausforderung. Jeder und jede von uns ist betroffen, sei es, weil die Lebensplanung umgeworfen wird, jemand im Umfeld erkrankt, die Kinderbetreuung nicht sichergestellt ist oder sogar der Jobverlust droht. Die Ausbreitung von COVID-19 in Österreich stellt uns als Gesellschaft vor eine einzigartige Herausforderung.

Die meisten von uns können sich aus eigener Kraft oder mit Hilfe ihres Umfelds über diese schwierige Zeit retten. Es gibt aber viele Menschen, für die schon jetzt der Alltag nicht bewältigbar ist. Die sich die Heizung für ihre Wohnung nicht leisten können. Die vielleicht nicht mal eine Wohnung haben. Sie sind es, die die aktuelle Krise besonders trifft. 

So hilft Ihre Spende:

Sozialberatung:  Viele Menschen wissen derzeit nicht, wie sie finanziell über die Runden kommen. Aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus kommt es zu einem sprunghaften Anstieg der Arbeitslosigkeit, immer mehr Menschen wissen von heute auf morgen nicht, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen. Wir informieren welche Ansprüche sie haben und helfen in Akutsituationen mit Überbrückungszahlungen. Daher brauchen wir dringend Spenden, um weiterhin die Sozialberatung, sowie konkrete Hilfen, wie die Übernahme von Heizkosten oder Lebensmittelgutscheine anbieten zu können. Ebenso gibt es viele Anfragen, weil es Probleme mit dem AMS bzw. der Mindestsicherung oder Sozialhilfe gibt, aber die Menschen nicht außer Haus dürfen um sich direkt an die Behörden zu wenden. Wir stehen beratend zur Seite und unterstützen in dieser schwierigen Situation. 

Unterkünfte: Damit obdachlose Menschen auch in dieser herausfordernden Zeit einen Schlafplatz, bzw. eine Unterkunft finden, sind wir vermehrt auf Spenden angewiesen. Viele Notschlafstellen für wohnungslose Menschen haben nun auch tagsüber geöffnet, weil ein Aufhalten im Freien nicht mehr erlaubt ist. Wir benötigen somit mehr Mittel für Betreuung, Verpflegung und Betrieb der Einrichtungen. 
Aufgrund der Eindämmung der Ansteckungsgefahr sind zahlreiche Freiwilligeneinsätze derzeit nicht mehr möglich: z.B. Kochen in Obdachlosenhäusern. Spenden helfen, damit weiterhin Essensausgaben möglich sind.
Die Mutter-Kind-Häuser können aktuell aus Sicherheitsgründen keine Sachspenden, wie Windeln, Hygieneartikel und Lebensmittel entgegennehmen. Die Bewohnerinnen im Haus sind aber auf diese Hilfe dringend angewiesen. 

Lebensmittelspenden: Lebensmittelspenden werden in den Einrichtungen täglich knapper, weil zum Beispiel Firmgruppen oder Unternehmen ausfallen, die diese zur Verfügung stellen. 

Notschlafstellen: In Notschlafstellen muss jetzt auch eine Tagesstruktur gestemmt werden, weil die Menschen nicht hinaus dürfen. Somit wird mehr Personal benötigt, aber auch Lebensmittel und Versorgung. 

So können Sie helfen:

  • Mit 30 Euro können wir finanzielle Hilfe leisten, beispielsweise mit einem Miet- oder Heizkostenzuschuss unterstützen.
  • Mit 50 Euro kann eine Frau und ihr Kind im Mutter-Kind-Haus eine Woche lang mit dem Notwendigsten versorgt werden: Windeln, Hygieneartikel, Babynahrung, Lebensmittel.
  • Mit 400 Euro können wir die Ausgabe der Mittagessen in einer Obdachloseneinrichtung sicherstellen.

Wir halten zusammen

Auch wenn die Zukunft derzeit ungewiss scheint, glauben wir ganz fest daran, dass wir unser Land gemeinsam sicher durch die Krise bringen können. Denn als Österreichs größte Hilfsorganisation wissen wir um die Kraft der Solidarität, die bereits jetzt an allen Ecken zu spüren ist, die Stärke des Zusammenhalts und der Nächstenliebe. Oder wie Caritas Präsident Michael Landau sagt "Auch wenn wir zueinander Abstand halten müssen, können wir uns innerlich nahe sein."

Danke für Ihre Mithilfe!