Bildung schenkt Roma-Kindern Zukunft - Rumänien

Foto: Walter Luttenberger

Die elfjährige Kristina gehört zur Minderheit der Roma und lebt in einem Armenviertel in Sf. Gheorghe im Osten Rumäniens. 2.000 Roma leben dort unter menschenunwürdigen Bedingungen. In zwei Drittel der Häuser gibt es kein fließendes Wasser. 77 Prozent leben unter der Armutsgrenze und müssen mit weniger als 1,50 Euro am Tag über die Runden kommen.

Zwei Millionen Roma leben alleine in Rumänien. Sie erleben im Alltag ständige Diskriminierung was den Zugang zu Wohnen, Arbeit und Sozialleistungen betrifft. Über 35 Prozent der Kinder in Kristinas Siedlung gehen nicht zur Schule, weil sie im Haushalt arbeiten oder einen Beitrag zum kargen Familieneinkommen leisten müssen. Deshalb ist es schon ein kleines Wunder, dass Kristina als Mädchen die Schule besuchen dar.

200 Kinder und Jugendliche besuchen zurzeit die Schule. Nach Abschluss der achtjährigen Ausbildung haben die Jugendlichen die Möglichkeit einen Beruf zu erlernen. Auch nach dem Unterricht werden die Kinder betreut. Neben der Lernhilfe werden Ausflüge und Bastel- und Spielnachmittage angeboten. In den Sommerferien nehmen die Roma-Kinder mit Begeisterung an den Sommercamps der Caritas teil.

Es ist den Caritas-Mitarbeitern auch ein großes Anliegen, den Eltern zu vermitteln, wie wichtig eine gute Schulbildung für die Zukunft ihrer Kinder ist. Daher stellen Sozialberatung, Hilfe bei Behördenwegen und bei der Arbeitssuche, und in Notfällen auch materielle Unterstützung, einen wesentlichen Teil der Caritas-Arbeit dar.

Als beste Schülerin in der Klasse möchte Kristina unbedingt eine Lehre als Friseurin machen. Nur so kann sie optimistisch in die Zukunft blicken und der Ausbeutung und Armut entkommen.

Mit 50 Euro sichern Sie die Nachmittagsbetreuung und Lernhilfe für ein Roma-Kind für ein Monat!

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