Hilfe für Flüchtlinge auf der Balkanroute

Die Caritas Österreich hat bis jetzt insgesamt mehr als 1,3 Millionen Euro für Nothilfeaktivitäten zur Versorgung von Flüchtlingen in Griechenland, Mazedonien, Serbien, Rumänien, Ungarn, Kroatien, Slowenien und Albanien zur Verfügung gestellt. Die Caritas Serbien versorgt derzeit, auch mit Unterstützung aus Österreich, tausende Menschen täglich mit Frühstück, Suppen und Tee sowie Lebensmittelpaketen.

Situation in Serbien

In Serbien beteiligt sich die Caritas Österreich an den Nothilfeaktivitäten des internationalen Caritasnetzwerkes. Aktuell befinden sich rund 7.000 Flüchtlinge in Serbien. In den Camps von Preševo, Kanjiža und Subotica, sowie entlang der Flüchtlingsrouten werden Frauen, Kinder und Kranke mit Hygieneartikeln und Bekleidung versorgt. Ärzte behandeln Kranke und Verwundete. Zudem werden Sets mit wetterfester Kleidung verteilt. Kleidung und psychologische Hilfe, für Kinder werden Freizeitaktivitäten angeboten. Dank der Hilfe der österreichischen SpenderInnen konnte auch die Infrastrukturen der Lager verbessert werden, zum Beispiel bei der Abfallentsorgung.

Situation in Mazedonien

In Mazedonien existiert nach wie vor ein illegaler Korridor nahe der Grenzdörfer Llojane und Vaksince, von wo aus die Menschen mithilfe von Schmugglern über die Berge nach Serbien weiterziehen. Bis sie in der Lage sind, mit Schleppern über die Berge zu wandern, mieten sich die bessergestellten Flüchtlinge bei Dorfbewohnern ein. 

Aktuell sind ca. 270 Personen in den Transitcamps Gevgelija und Tabanovce registriert. Mehr als 700 weitere Flüchtlinge werden rund um die Camps vermutet.

Griechenland

Mit Stand Dezember 2016 befinden sich 60.000 Flüchtlinge in Griechenland. Die Versorgung in den Camps ist äußerst schwierig. Die Menschen leiden unter den schlechten Lebensbedingungen vor Ort.