Flutkatastrophe in Nepal: Caritas leistet Nothilfe
Nach der Flutkatastrophe stehen viele Menschen vor dem Nichts. Die Caritas hilft. © APA-Images / AP / Niranjan Shrestha
Zuletzt aktualisiert: 03.09.2026
Am 26. August 2026 traf eine verheerende Sturzflut den Distrikt Rasuwa im Norden Nepals. Besonders schwer betroffen sind die Orte Timure, Rasuwagadhi und Syabrubesi. Auch aus den Distrikten Nuwakot und Dhading werden schwere Schäden gemeldet. Häuser, Straßen, Brücken und weitere wichtige Infrastruktur wurden beschädigt oder zerstört. Das erschwert es, betroffene Gemeinden zu erreichen. Mindestens 38 Schulen sind betroffen, rund 10.000 schulpflichtige Kinder benötigen dringend Unterstützung, um ihre Schulbildung fortsetzen zu können. Das vollständige Ausmaß der Katastrophe und des humanitären Bedarfs kann noch nicht abgeschätzt werden. Bisher wurden über 1.000 Todesfälle und Hunderte Verletzte gemeldet, Tausende Menschen werden vermisst. Es sind voraussichtlich Zehntausende Haushalte betroffen.
Weitere Überschwemmungen können derzeit nicht ausgeschlossen werden. Caritas Nepal ist in den betroffenen Gebieten im Einsatz, stimmt die Hilfe mit lokalen Behörden und Partnerorganisationen ab und versorgt betroffene Familien mit Lebensmitteln, Notunterkünften, Hygieneartikeln und medizinischer Hilfe.
Uns erreichen Bilder aus Nepal, die ein verheerendes Ausmaß an Zerstörung und eine dramatische Versorgungslage zeigen. Da weitere Sturzfluten drohen, stellen die Hilfseinsätze ein Rennen mit der Zeit dar.
So helfen Caritas Österreich und Caritas Nepal
Caritas Österreich stellt 40.000 Euro aus dem Katastrophenfonds für die Nothilfe bereit und bittet um weitere Spenden. Caritas Nepal hat ein Einsatzteam in ein zugängliches Katastrophengebiet entsandt und koordiniert die Hilfe mit lokalen Behörden, Partnerorganisationen und den betroffenen Gemeinden.
Gemeinsam mit CRS setzt Caritas Nepal konkrete Hilfsmaßnahmen um. Mehr als 50 Gemeinschaftsküchen versorgen betroffene Menschen mit Mahlzeiten. 1.000 Familien erhielten Notunterkünfte und wichtige Haushaltsgüter. Mehr als 1.000 Familien wurden außerdem mit Hygieneartikeln und sauberem Trinkwasser versorgt. Für vertriebene Familien werden Taschenlampen und Lademöglichkeiten bereitgestellt. Mehr als 12 % der nationalen Wasserkraftkapazität sind derzeit außer Betrieb.
Viele Menschen sind nach Kathmandu geflüchtet und vorübergehend bei Verwandten, Freund*innen oder Bekannten untergekommen. Caritas unterstützt auch diese Gastfamilien mit Mahlzeiten und lebenswichtigen Gütern.
Die Menschen brauchen jetzt vor allem:
- Lebensmittel und sauberes Trinkwasser
- sichere Notunterkünfte
- medizinische Versorgung und Erste Hilfe
- Sanitär- und Hygieneversorgung
- Schutz für besonders gefährdete Familien und Personen
- psychosoziale Unterstützung
- Hilfe beim Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlagen
Warum Ihre Spende jetzt wichtig ist
Viele Menschen haben alles verloren. Nach ersten Schätzungen sind in Rasuwa, Nuwakot und Dhading Zehntausende Haushalte betroffen. Mindestens 80 Brücken sind zerstört oder schwer beschädigt, Strom- und Mobilfunkverbindungen sind teilweise ausgefallen. Das erschwert es, betroffene Gemeinden zu erreichen. Gleichzeitig brauchen die Menschen rasch Lebensmittel, Wasser, medizinische Hilfe und einen sicheren Ort zum Schlafen. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Nothilfe vor Ort und helfen dabei, Menschen mit dem Lebensnotwendigsten zu versorgen.
Helfen Sie jetzt!
Die Nothilfe läuft, doch zahlreiche Familien benötigen weiterhin Unterstützung. Helfen Sie mit Ihrer Spende, lebensnotwendige Hilfe zu ermöglichen.
Jetzt Katastrophenhelfer*in werden
Katastrophen wie die Flutkatastrophe in Nepal zeigen, wie wichtig schnelle Hilfe ist. Mit einer Katastrophenpatenschaft unterstützen Sie Caritas-Nothilfe nicht nur im aktuellen Anlassfall, sondern ermöglichen rasche und unbürokratische Hilfe, sobald Menschen nach Erdbeben, Überschwemmungen, Konflikten oder anderen Krisen dringend Unterstützung brauchen.