Flüchtlingshilfe Griechenland

In den letzten Tagen hat sich die Lage auf den griechischen Inseln dramatisch verschärft. Die Situation ist prekär. Es wird berichtet, dass syrische Flüchtlinge entlang der gesamten Festlandgrenze (212km) zwischen der Türkei und Griechenland sind und versuchen, mit Booten oder schwimmend auf die griechische Seite zu kommen. Alleine im Flüchtlingslager Moria suchen 20.000 Menschen Zuflucht, für höchstens 3.000 Menschen gibt es Platz.

Caritas Mitarbeiter vor Ort

Anfang März waren Katastrophenhelfer Thomas Preindl und Klaus Schwertner, Generalsekretär der Caritas Wien, vor Ort im Einsatz, um sich ein Bild von der prekären Lage vor Ort zu machen. Unsere ExpertInnen stehen auch nach ihrer Rückkehr in laufendem Kontakt mit der ortsansäßigen Caritas.

Die Lage vor Ort

Mehr als 40.000 Menschen, die vor Krieg, Terror und materieller Not nach Europa geflüchtet sind, um endlich ein sicheres Zuhause zu haben, müssen auf den griechischen Inseln Leros, Chios, Kos, Lesbos und Samos in überfüllten Flüchtlingslagern unter schweren Bedingungen ausharren.

Dank der Unterstützung unserer SpenderInnen und der Partnerorganisation Caritas Griechenland, werden die Menschen laufend mit wärmenden Decken, Hygienematerial sowie anderen dringend notwendigen Hilfsgütern versorgt.

Außerdem engagiert sich die Caritas, gemeinsam mit zehn weiteren Nichtregierungsorganisationen, im Flüchtlingscamp Kara Tepe. Dort leben derzeit rund 1.300 Menschen, die als "besonders schutzbedürftig" eingestuft wurden, darunter Folteropfer, Menschen mit Behinderung und hochschwangere Frauen. Ein Schwerpunkt der Hilfsleistungen ist die psychologische Arbeit mit Frauen und Männern, die die Erlebnisse der Flucht verarbeiten müssen. 

Unterstützung der Caritas Österreich in der Region

Die Caritas hat seit Ausbruch des Kriegs in Syrien 180.000 Menschen geholfen. Wir sind auch in Griechenland mit unseren Partnern im Einsatz: 26.000 Menschen erhalten so derzeit Schutz und eine Unterkunft. Auf Lesbos ist ein Team der Caritas im Lager Kara Tepe stationiert und auf Chios unterstützen wir geflüchtete Menschen medizinisch. Doch klar ist auch: Wir müssen gegenwärtig deutlich mehr Hilfe leisten, um ganz grundsätzliche Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser und Hygieneprodukten sicherzustellen. Das gilt in und um Syrien. Es gilt aber genauso auch entlang der Länder des Balkans und in Griechenland.

Die Menschen auf der Flucht benötigen dringend Unterstützung - Mit 30 Euro schicken Sie ein Nothilfepaket: