Auslandsprojekte
Auf der Flucht im eigenen Land - Südsudan
Aufgrund des Bürgerkriegs im Südsudan mussten 4 Millionen Menschen fliehen. 1,6 Millionen davon bleiben im eigenen Land, ohne festen Wohnsitz und Besitz. Sie erhielten im Rahmen eines dreijährigen Projektes Nahrungsmittelrationen bestehend aus Maismehl, Bohnen, Öl und Salz sowie vielfältige Unterstützungsangebote.
Essen macht groß und stark - DR Kongo
In sechs Ernährungsstationen in Armenvierteln und Vororten von Kinshasa werden unterernährte Babys und Kleinkinder gesund gepflegt. Die Kleinen werden mit einem Spezialbrei gefüttert, der aus Öl, Zucker, Erdnüssen und Soja besteht. Wenn die Kinder schwer unterernährt sind, können die Mütter mit ihnen bis zu einem Monat in der Ernährungsstation bleiben. Die Kleinen erhalten therapeutische Milch und werden bei Bedarf mit Medikamenten versorgt.
Wo Bildung beginnt und Perspektiven wachsen - Bulgarien
Nur wenige Kilometer vom Zentrum Sofias entfernt liegt Fakulteta – eine der größten Roma-Siedlungen Europas. Armut, fehlende Infrastruktur und geringe Bildungschancen prägen den Alltag vieler Familien. Besonders betroffen sind hier Kinder. Das Caritas-Tageszentrum bietet ihnen nicht nur Lernhilfe und warme Mahlzeiten, sondern auch Perspektiven.
Kindern auf die Beine helfen - Rumänien
In Periam, einer Gemeinde im Westen Rumäniens, kämpfen viele Familien mit Armut, Ausgrenzung und fehlenden Perspektiven. Besonders Kinder der Roma- Minderheit sind betroffen: ohne Strom, ohne Dokumente, oft ohne Zugang zu Bildung. Die Caritas-Tagesstätte vor Ort schenkt Hoffnung – mit Lernförderung, warmen Mahlzeiten und einem geschützten Raum, in dem Kinder gesehen und gestärkt werden.
Netzwerk Hauskrankenpflege - Ukraine
Alte und pflegebedürftige Menschen haben unter der schlechten medizinischen Versorgung in der Ukraine besonders zu leiden. Mit dem Netzwerk Hauskrankenpflege setzt die Caritas in der Ukraine ein Programm um, durch das alte und kranke Menschen umfassend betreut werden.