Auslandsprojekte
Südsudan: Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung
Aufgrund des Bürgerkriegs im Südsudan mussten vier Millionen Menschen vor Gewalt und Konflikt fliehen und damit alles hinter sich lassen – ihr Zuhause, ihren Lebensunterhalt, ihre Schule. Aktuell gibt es 1,6 Millionen intern Vertrieben im Südsudan, über die Hälfte davon Kinder. 2,2 Millionen Menschen sind in den letzten Jahren in die benachbarten Länder geflohen. Viele von ihnen sind Frauen und Kinder.
Auf der Flucht im eigenen Land - Südsudan
Im Camp Gumbo in Juba leben tausende binnenvertriebene Menschen, die vor Konflikten und Hunger geflohen sind. Das Caritas-Projekt RISE versorgt besonders vulnerable Haushalte mit lebensnotwendigen Nahrungsmitteln und stärkt gleichzeitig ihre Widerstandskraft – durch Landwirtschaftstrainings, Berufsausbildung und Maßnahmen zum Schutz und friedlichen Zusammenleben.
Orthopädische Operationen für Kinder mit Behinderung - DR Kongo
Das Leben vieler Menschen in der Demokratischen Republik Kongo ist nach wie vor von jahrelangen Kriegen, Korruption und Misswirtschaft geprägt. Ein Großteil der Bevölkerung des Landes lebt in Armut und das staatliche Sozial- und Gesundheitssystem ist nur rudimentär ausgebaut und faktisch nicht funktionsfähig. Unter diesen Umständen haben es Menschen mit Behinderungen besonders schwer.
Zukunft für Kinder in Karachi - Pakistan
Was in Khamiso Goth im Jahr 2001 in mitten eines Bretterdorfes mit einfachsten Mitteln begonnen hatte, wurde 2007 mit der Unterstützung der österreichischen Caritas zu einem Zentrum für Bildung, Gesundheit und kommunaler Entwicklung. Knapp 400 Kinder besuchen heute die Schule.
Ernährungssicherung für mangel- und unterernährte Kinder - Burundi
Kaum wo auf der Welt sind so viele Kinder chronisch unterernährt wie in Burundi. 51% der Kinder unter fünf Jahren sind zu klein für ihr Alter, die körperliche und geistige Entwicklung ist zurückgeblieben, weil sie mangelhaft ernährt wurden.
Entwicklung von Strategien zur Anpassung an den Klimawandel - Burundi
Der weltweite Klimawandel macht sich in Afrika immer stärker bemerkbar. Auch in Burundi haben schwere Regenfälle stark zugenommen, über 100.000 Menschen haben in den letzten Jahren ihr Hab & Gut durch Überschwemmungen oder Erdrutsche verloren.
Nähwerkstatt für wiederverwendbare Stoffbinden - Stärkung von Frauen und Mädchen in Burundi
Aufgrund der Armut können sich viele Mädchen keine Menstruationsprodukte leisten und verwenden Bananenblätter oder schmutzige Lappen für die Monatshygiene. Wiederverwendbare Stoffbinden sorgen für mehr Gesundheit und Selbstbestimmung der Frauen.
Erhaltung der natürlichen Ressourcen zur Sicherung des Lebensunterhalts der Bevölkerung in der Region des Ruvubu-Nationalparks - Burundi
Durch ein Projekt der Caritas Steiermark wird durch die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen die Umweltsituation im Ruvubu-Nationalpark verbessert und die Ernährungssicherheit der Bevölkerung gestärkt.